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Messerangreiferin randalierte kurz vor tödlicher Attacke

Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Die Frau, die am Samstagabend in München mehrere Menschen mit einem Messer verletzt hat und anschließend von der Polizei erschossen wurde, war bereits kurz vor der Tat auffällig geworden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 30-Jährige zuvor in einem Lebensmittelgeschäft randaliert.

Als die alarmierten Polizeikräfte eintrafen, baute sie sich bedrohlich vor den Beamten auf und musste schließlich gefesselt und aufs Revier gebracht werden. Nachdem sich die Frau laut Polizei beruhigt hatte, wurde sie gegen 19:15 Uhr wieder entlassen – rund 30 Minuten vor der Messerattacke, bei der sie mehrere Passanten verletzte.

Die tödlichen Schüsse der Polizei fielen, nachdem sie erneut Menschen angriff und sich trotz mehrfacher Aufforderung nicht beruhigte. Sie habe weiterhin mit dem Messer hantiert und Beamte bedroht. Die Ermittlungen zu den genauen Abläufen, möglichen Motiven sowie zum psychischen Zustand der Frau dauern an.

Der Fall wirft Fragen zum Umgang mit psychisch auffälligen Personen im Polizeigewahrsam auf – insbesondere zur Entscheidung, die Frau so kurz nach einem aggressiven Vorfall wieder auf freien Fuß zu setzen.

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