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Zweite Mondmission gescheitert: Japans Raumfahrtfirma ispace verliert erneut Lander

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay

Die japanische Raumfahrtfirma ispace musste erneut einen schweren Rückschlag hinnehmen: Auch die zweite Mondmission des Unternehmens ist gescheitert. Wenige Stunden nach dem Kommunikationsverlust mit der Mondlandefähre erklärte das Team am Boden die Mission offiziell für beendet.

Nach Angaben von ispace brach der Kontakt zur etwa 2,30 Meter langen Landefähre „Resilience“ während des Landeanflugs ab. Es wird davon ausgegangen, dass der Lander beim Abstieg abgestürzt ist und die geplante sanfte Landung auf der Mondoberfläche nicht geglückt ist.

Wiederholter Fehlschlag

Bereits 2023 war die erste ispace-Mondmission mit einer Bruchlandung gescheitert. Damals zerschellte der Lander bei der Annäherung an die Mondoberfläche. Trotz intensiver Auswertungen und technischer Nachbesserungen blieb nun auch der zweite Versuch ohne Erfolg.

Ziel: Rover auf dem Mond einsetzen

Die aktuelle Mission hatte ehrgeizige Ziele: Die Sonde sollte Bilder zur Erde senden und einen kleinen Rover auf dem Mond absetzen. Das Unternehmen wollte mit „Resilience“ wichtige Daten für zukünftige Mondmissionen sammeln – insbesondere für kommerzielle Projekte wie Rohstofferkundung oder logistische Mondservices.

Raumfahrt mit Rückschlägen – aber nicht ohne Hoffnung

Trotz des Scheiterns bleibt ispace ambitioniert. Das Unternehmen, das als eines der ersten privatwirtschaftlich organisierten Raumfahrtunternehmen Japans gilt, will sein Mondprogramm weiterverfolgen.

In einem Statement betonte das Team: „Auch wenn wir unser Ziel diesmal nicht erreicht haben, ist jeder Versuch eine wichtige Lektion für unsere künftigen Missionen.“

Internationale Aufmerksamkeit

Die Mission war international mit Spannung verfolgt worden. Sie galt als Teil eines globalen Trends, bei dem neben staatlichen Akteuren zunehmend private Raumfahrtunternehmen versuchen, eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond zu etablieren. Mit dem Scheitern von ispace zeigt sich jedoch: Die Raumfahrt bleibt technisch hochkomplex – und der Weg zum Mond ein steiniger.

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