Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Dienstagmorgen die Stadt Hürth bei Köln erschüttert: Ein Auto ist in eine Gruppe von Grundschulkindern gefahren. Laut Angaben der Polizei wurden dabei ein Kind und eine Begleitperson lebensgefährlich verletzt, vier weitere Kinder erlitten leichte Verletzungen.
Der Vorfall ereignete sich vor einer Grundschule, als die Gruppe gerade die Straße überquerte. Nach ersten Ermittlungen war ein 20-jähriger Autofahrer mit seinem Wagen unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache mehrere Personen erfasste. Die Stadt Hürth teilte mit, dass es sich bei den Kindern um Viertklässler auf dem Weg zum Sportunterricht handelte.
Die Polizei geht nicht von einer absichtlichen Tat aus. „Wir gehen von einem Unfall aus“, sagte ein Sprecher. Dennoch wurde der Fahrer zur Vernehmung auf die Wache gebracht, und die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Der Vorfall hat in Hürth große Betroffenheit ausgelöst. Notfallseelsorger betreuen die Kinder, Lehrkräfte und Angehörigen. Auch Bürgermeister Dirk Breuer äußerte sich bestürzt und kündigte an, die Schule sowie die betroffenen Familien umfassend zu unterstützen.
Der tragische Unfall wirft einmal mehr die Frage nach der Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr auf – insbesondere im direkten Umfeld von Schulen. Viele fordern nun eine Überprüfung der Verkehrsführung und mögliche zusätzliche Schutzmaßnahmen an Schulwegen.