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Prozess gegen Sean Combs: Ex-Assistentin schildert anhaltendes Trauma

viarami (CC0), Pixabay

Im laufenden Prozess gegen den US-Rapper und Musikproduzenten Sean Combs hat eine frühere Assistentin vor Gericht von schweren psychischen Folgen ihrer Zeit mit dem Künstler berichtet. Die Frau sagte aus, sie sei bis heute so traumatisiert, dass sie nicht arbeitsfähig sei.

„Schon einfache Situationen, wie wenn mich jemand fragt, wo ich war, lösen bei mir Panik aus“, erklärte die Zeugin unter Tränen vor dem Gericht in New York. Sie habe mehrfach versucht, wieder ins Berufsleben zurückzukehren – vergeblich.

Bereits zuvor hatte die ehemalige Assistentin ausgesagt, dass Combs sie zwischen 2009 und 2017 mehrfach sexuell und körperlich misshandelt habe. Der Rapper, auch bekannt unter den Namen P. Diddy und Diddy, bestreitet die Vorwürfe.

Der Fall ist einer von mehreren, in denen sich der Musikmogul derzeit mit teils schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert sieht. Die Aussage der Ex-Assistentin gilt als zentral für die Anklage.

Das Verfahren wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Eine Entscheidung wird frühestens im Spätsommer erwartet.

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