Pünktlich zum Start der Sommerreisezeit hat das US-Außenministerium eine aktualisierte Sicherheitsempfehlung für Reisende veröffentlicht. Demnach wird US-Bürgern geraten, bei Reisen in mehrere europäische Länder – darunter Italien – erhöhte Vorsicht walten zu lassen.
In der am 23. Mai veröffentlichten Mitteilung heißt es: „Es besteht das Risiko terroristischer Gewalt, einschließlich Anschlägen und anderer Aktivitäten in Italien.“ Das Land bleibt auf der Sicherheitsstufe 2 einer vierstufigen Bewertungsskala. Diese Kategorie bedeutet: „Erhöhte Vorsicht geboten“, gilt aber nicht als generelle Reisewarnung. Italien befindet sich bereits seit April 2022 in dieser Einstufung.
Neben Italien sind auch andere europäische Länder auf Stufe 2 eingeordnet, darunter Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweden, die Niederlande und das Vereinigte Königreich.
Was empfiehlt das Außenministerium?
Für Reisen in Länder mit Stufe-2-Warnungen rät das Ministerium:
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Die eigene Reise gut vorzubereiten und einen Notfallplan zu erstellen
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Sich in das Smart Traveler Enrollment Program (STEP) einzutragen, um im Notfall von der US-Botschaft erreicht zu werden
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In touristischen Gegenden besonders aufmerksam zu sein
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Lokale Nachrichten aufmerksam zu verfolgen und bei Bedarf Reisepläne anzupassen
Obwohl ein erhöhtes Risiko genannt wird, rät die US-Regierung nicht grundsätzlich von Reisen in diese Länder ab. Die Empfehlungen sollen Reisenden helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Einstufung basiert auf verschiedenen Faktoren wie Kriminalität, politischer Lage, Naturkatastrophen oder gesundheitlichen Risiken.
Gleichzeitig erinnern US-Beamte daran, dass auch andere Staaten Reisewarnungen für Reisen in die USA ausgesprochen haben. Sicherheitshinweise sind also keine Einbahnstraße – sie spiegeln aktuelle Entwicklungen weltweit wider.