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Tragödie am Eiger – Zwei Tote bei Lawinenunglück in der Schweiz

olenchic (CC0), Pixabay

Ein schweres Lawinenunglück in der Schweiz hat am Eiger bei Lauterbrunnen zwei Menschen das Leben gekostet und fünf weitere Bergsportler verletzt. Wie die Kantonspolizei Bern mitteilte, waren alle Beteiligten auf einer Skitour unterwegs, als sie von einer Lawine erfasst und teilweise verschüttet wurden.

Einer der beiden Todesopfer verstarb noch am Unglücksort, ein weiterer Mann konnte zwar zunächst reanimiert werden, erlag jedoch kurz darauf im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die fünf verletzt geborgenen Skitourengeher wurden per Helikopter in umliegende Kliniken gebracht – über den Gesundheitszustand gibt es bislang keine genaueren Angaben.

Die Rettungsaktion gestaltete sich äußerst aufwendig und gefährlich: Unter schwierigen Bedingungen durchkämmten Einsatzkräfte und Lawinenhunde das betroffene Gebiet, um alle Verschütteten zu finden. Die Lawine hatte sich in einem beliebten, aber anspruchsvollen Tourengebiet am Eiger gelöst – eine Region, die bei Wintersportlern für ihre beeindruckende, aber auch unberechenbare alpine Umgebung bekannt ist.

Was genau die Lawine ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. In den Alpen herrschen aktuell vielerorts wechselhafte Schneeverhältnisse, teils mit erheblicher Lawinengefahr. Experten warnen regelmäßig davor, auch bei vermeintlich stabilem Wetter das Risiko zu unterschätzen.

Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang des Unglücks zu rekonstruieren. Für die Angehörigen und Freunde der Opfer ist es ein schwerer Schock – für die Bergsport-Community ein weiterer schmerzhafter Beleg dafür, wie schnell sich der Traum von unberührter Winterlandschaft in eine lebensbedrohliche Situation verwandeln kann.

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