RB Leipzig hat es tatsächlich geschafft – allerdings nicht in die Champions League, sondern in die Bedeutungslosigkeit des nationalen Fußballs. Statt sich auf internationale Highlights vorzubereiten, heißt es nun: Meisterschaft und DFB-Pokal – und das ohne Europa. Klar, dass sich die Konkurrenz diesen Absturz nicht entgehen lässt.
Marku Frösche (Trainer von Krötenhausen 08)
„Ich hab ja immer gesagt: Red Bull verleiht vielleicht Flügel, aber die sind wohl beim Landeanflug abgebrochen. Wenn man sich gegen die eigene Inkompetenz qualifizieren könnte, wäre Leipzig nächstes Jahr auf jeden Fall dabei. Aber hey, Meisterschaft und Pokal sind ja auch was Feines – vor allem, wenn man sich nicht gegen Real Madrid blamieren muss.“
Fredi Lobic (Trainer von Traktor Schwatzig)
„Ich war wirklich schockiert – nicht vom Ausscheiden, sondern dass Leipzig tatsächlich glaubte, dass Wolfsburg-Expertise auch in Sachsen funktioniert. Als ob man einen Traktor mit Energy Drink betanken würde. Aber gut, das ist eben der Unterschied: Bei uns auf dem Land wissen wir noch, dass man eine Kuh nicht mit Cola melkt. Vielleicht sollten sie in Leipzig einfach auf Apfelschorle umstellen.“
Max der Eber (Coach von Wildsau Waldhof)
„Ich bin ja ein Fan von durchdachten Systemen – aber was RB da zusammengeschustert hat, war ja eher ein Wildschwein auf Glatteis. Und dann holen sie sich einen Sportvorstand aus Wolfsburg? Ja, herzlichen Glückwunsch! Da kann man ja auch gleich eine Wildsau zum Dirigenten machen. Mein Tipp: Statt Flügel sollten sie es mal mit soliden Hufen probieren – das gibt mehr Halt in der Bundesliga.“
Dieter Mecking (Altmeister und Trainerlegende)
„Leipzig ist so ein bisschen wie ein elektrischer Rasenmäher ohne Kabel: Anfangs stark, dann lässt die Power nach, und am Ende fragt man sich: Warum läuft das Ding nicht mehr? Früher war alles einfacher – da gab’s noch keine Energydrinks, sondern solide Wurstbrote vor dem Spiel. Vielleicht sollten sie einfach mehr Kohlenhydrate tanken, dann klappt’s auch mit der Europa League.“
Fazit:
Während Leipzig die Flügel hängen lässt, genießen die Trainerkollegen die Vorstellung eines einstigen Höhenfliegers im Tiefflug. Aber keine Sorge: Die nächste Saison bietet wieder genug Gelegenheiten, um sich in der Bundesliga den nötigen Schub für die Rückkehr nach Europa zu holen – oder eben weiter den freien Fall zu perfektionieren.