Am 3. Mai demonstrierten Hunderte Menschen in Washington, D.C., gegen politische Versuche, die Darstellung afroamerikanischer Geschichte zu beschneiden. Der Protest, unter dem Motto #HandsOffOurHistory, richtete sich insbesondere gegen eine Anordnung von Präsident Donald Trump, der die National Museum of African American History and Culture sowie andere Smithsonian-Museen beschuldigte, eine „spalterische, rassenfixierte Ideologie“ zu verbreiten.
Aktivist:innen, Glaubensvertreter:innen und Mitglieder afroamerikanischer Organisationen forderten den Erhalt und die Förderung Schwarzer Geschichte, insbesondere angesichts wachsender Restriktionen in Bundesstaaten wie Florida. Viele Teilnehmer trugen Schilder mit Botschaften wie „Geschichte soll gelehrt, nicht gelöscht werden“ und „Ich nehme meine Geschichte schwarz.“
Die Veranstalter kündigten weitere Aktionen und eine landesweite Bewegung zum Schutz afroamerikanischer Geschichte an. Die zentrale Botschaft: Schwarze Geschichte ist amerikanische Geschichte – und darf nicht ausradiert werden.