Sean „Diddy“ Combs, einst gefeierter Musikproduzent, Unternehmer und Gastgeber legendärer Promi-Partys wie der berühmten „White Party“, steht seit Monaten unter massivem Druck: Gegen ihn laufen zahlreiche Klagen wegen sexueller Gewalt, Menschenhandel und Körperverletzung – und ein Bundesprozess beginnt am 5. Mai 2025. Combs bestreitet alle Vorwürfe und hat auf nicht schuldig plädiert.
Die zentralen Vorwürfe im Überblick:
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Cassie Ventura, seine frühere Partnerin, beschuldigt ihn in einer inzwischen beigelegten Klage des sexuellen Missbrauchs, körperlicher Gewalt und der Verabreichung von Drogen während sogenannter „Freak-Offs“ – kleiner Sexpartys mit Zwang und Drohungen.
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Ein anonymer Mann („John Doe“) behauptet, er sei bei der ersten White Party 1998 als 16-Jähriger sexuell missbraucht worden – Combs habe dies als „Ritual“ bezeichnet.
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Joseph Manzaro beschreibt in seiner Klage von April 2025, wie er auf einer Geburtstagsparty von Combs’ Sohn gedemütigt, gezwungen und sexuell missbraucht wurde.
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Weitere Kläger:innen – darunter ehemalige Mitarbeiter, Gäste und aufstrebende Musiker:innen – werfen Combs ähnliche Übergriffe vor, oft unter Einfluss von Drogen und mit Drohungen gegenüber Karriere oder Ruf.
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Besonders erschütternd: Eine Frau, die anonym als „Jane Doe“ auftrat, war zum Zeitpunkt des angeblichen Übergriffs bei einer VMA-Afterparty erst 13 Jahre alt. Die Klage wurde später zurückgezogen, allerdings verklagt Jay-Z – der in einer Ergänzung namentlich genannt wurde – die Klägerin nun seinerseits.
Die Verteidigung:
Combs’ Anwälte sprechen von „rufschädigenden Falschbehauptungen“ und „geldgetriebenen Angriffen“. Dennoch hat die Anzahl und Schwere der Vorwürfe für erheblichen öffentlichen und juristischen Druck gesorgt.
Was folgt:
Am 5. Mai 2025 beginnt der Prozess wegen Sexhandel, Zuhälterei, Nötigung und Körperverletzung auf Bundesebene. Ein Schuldspruch könnte schwerwiegende Folgen für Combs haben – sowohl rechtlich als auch für sein Lebenswerk.