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Obduktion bestätigt: Sechsjähriger Pawlos ist ertrunken – kein Hinweis auf Fremdverschulden

Alexas_Fotos (CC0), Pixabay

Der tragische Fall um den sechsjährigen Pawlos hat traurige Gewissheit gebracht: Der Junge ist durch Ertrinken ums Leben gekommen. Das ergab die Obduktion, wie die Polizei nun offiziell mitteilte. Hinweise auf eine Straftat oder das Mitwirken Dritter konnten ausgeschlossen werden.

„Es bestätigte sich die Annahme, dass sich Pawlos zur Lahn begeben hatte und bereits kurze Zeit nach seinem Verschwinden ertrunken war“, heißt es im Polizeibericht. Der Junge war wochenlang vermisst worden und hatte überregional große Anteilnahme ausgelöst.

Am Ostersonntag schließlich machte ein Kanufahrer in Weilburg die traurige Entdeckung: Er bemerkte einen leblosen Körper im Wasser und alarmierte sofort die Behörden. Die Feuerwehr konnte das tote Kind aus der Lahn bergen. Die Identität wurde kurz darauf bestätigt.

Die Obduktion brachte nun endgültige Klarheit über die Todesursache – und zugleich etwas Erleichterung für die Ermittler und die Familie: Es gibt keine Anzeichen für ein Verbrechen.

Die Polizei kündigte an, die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Ereignisse zwar abzuschließen, das Umfeld der Familie aber weiterhin unterstützend zu begleiten. Der tragische Fall ist eine schmerzhafte Erinnerung daran, wie schnell ein Moment der Unaufmerksamkeit dramatische Folgen haben kann – und wie gefährlich auch scheinbar harmlose Gewässer für Kinder sein können.

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