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Boston Marathon 2025: Sharon Lokedi läuft Rekord – John Korir siegt bei den Männern

wal_172619 (CC0), Pixabay

Am Montag fand in Boston der 129. Boston-Marathon statt – und es war ein Rennen voller Rekorde, Überraschungen und starker Leistungen.

Frauenlauf: Sharon Lokedi bricht den Streckenrekord

Die Kenianerin Sharon Lokedi gewann den Marathon mit einer Zeit von 2:17:22 Stunden. Damit war sie über zwei Minuten schneller als der bisherige Rekord von Buzunesh Deba (2014: 2:19:59). Lokedi setzte sich im Schlussteil des Rennens gegen die zweifache Titelverteidigerin Hellen Obiri durch, die mit 2:17:41 auf Platz zwei kam.

„Es war hart, aber ich habe durchgehalten“, sagte Lokedi nach dem Lauf im Interview. Sie hatte schon beim Halbmarathon gemerkt, dass das Tempo rekordverdächtig war. Trotzdem gelang es ihr, das Tempo bis ins Ziel zu halten.

Männerrennen: Familiensieg für die Korirs

Bei den Männern gewann John Korir aus Kenia mit 2:04:45 Stunden. Damit folgt er seinem Bruder Wesley Korir, der 2012 in Boston siegte. John Korir setzte sich ab Kilometer 32 (Meile 20) von seinen Verfolgern ab und gab die Führung nicht mehr ab.

Der Amerikaner Conner Mantz belegte mit 2:05:08 den vierten Platz – die beste Platzierung eines US-Läufers seit 2018. Er sagte, dass er sich stark fühlte und stolz auf sein Rennen sei.

Der Titelverteidiger Sisay Lemma aus Äthiopien musste das Rennen vor dem 30. Kilometer abbrechen.

Rollstuhlrennen: Altbekannte Sieger

Im Rollstuhlrennen der Männer gewann erneut Marcel Hug aus der Schweiz mit 1:21:34 Stunden – sein achter Boston-Sieg. Bei den Frauen war Susannah Scaroni aus den USA erfolgreich. Sie gewann in 1:35:20 Stunden und setzte sich deutlich von der Konkurrenz ab.

Weitere Infos

  • Beste US-Amerikanerin war Jess McClain mit 2:22:43 Stunden auf Platz 7.

  • Die Strecke führte wie immer von Hopkinton nach Boston, mit Ziel auf der berühmten Boylston Street.

  • Insgesamt mussten sich viele Athletinnen und Athleten gegen starken Wind und anspruchsvolle Anstiege behaupten.

Abschied von Des Linden

Die frühere Boston-Siegerin Des Linden (USA) lief zum letzten Mal als Profi mit. Sie wurde 17. und erklärte auf Instagram, dass Boston der perfekte Ort sei, um sich vom Profisport zu verabschieden. Zukünftig will sie bei Ultraläufen starten.

Der Boston-Marathon bleibt damit auch 2025 eines der größten und bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt – mit großartigen Geschichten und beeindruckenden sportlichen Leistungen.

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