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Trump-Regierung plant Streichung von Head Start-Programm

GabrielDouglas (CC0), Pixabay

Laut einem Insider plant die Trump-Regierung in ihrem Haushaltsentwurf für 2026, das Head Start-Programm vollständig zu streichen. Dieses Programm wurde in den 1960er Jahren im Rahmen von Lyndon B. Johnsons „Krieg gegen die Armut“ gegründet und bietet Kinderbetreuung und frühkindliche Bildung für Familien mit geringem Einkommen. Jährlich profitieren über 800.000 Kinder und Schwangere davon.

Auch das Programm zur Unterstützung bei Heiz- und Energiekosten für einkommensschwache Haushalte soll gestrichen werden.

Obwohl das Budget noch nicht endgültig ist und der Kongress die Finanzierung beschließt, sieht die Nationale Head Start Vereinigung in dem Vorschlag eine reale Bedrohung. Deren Direktorin warnt: Über 1 Million Eltern könnten ohne Betreuung für ihre Kinder nicht mehr arbeiten, und Gesundheitsleistungen sowie Mahlzeiten für Hunderttausende Kinder würden wegfallen.

Diese Kürzungspläne stammen aus dem konservativen Politikprogramm „Project 2025“, das von Trumps Budgetchef Russell Vought mitentwickelt wurde. Schon jetzt mussten wegen Sparmaßnahmen einige regionale Head Start-Büros schließen – für viele Beteiligte völlig unerwartet.

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