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Bundesforschungsministerin fordert Überprüfung von Kooperationen mit China

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

In Berlin hat Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger deutsche Hochschulen dazu aufgerufen, ihre wissenschaftlichen Kooperationen mit China kritisch zu überdenken. Angesichts jüngster Spionagevorfälle betonte die Ministerin in einem Interview die Notwendigkeit einer sorgfältigen Prüfung dieser Partnerschaften. „Wir dürfen in unseren Beziehungen zu China nicht naiv sein“, erklärte Stark-Watzinger, während sie auf die Bedeutung einer ausgeglichenen Risiko-Nutzen-Abwägung bei derartigen Kooperationen hinwies.

Die Ministerin forderte die Hochschulen auf, nicht nur neue, sondern auch bestehende Vereinbarungen intensiv zu hinterfragen. Sie betonte dabei, dass die Freiheit der Wissenschaft in Deutschland verfassungsrechtlich geschützt sei, was jedoch gleichzeitig eine hohe Verantwortung für Universitäten und Forschungsinstitutionen mit sich bringe. Die Aufforderung zur Überprüfung erfolgt vor dem Hintergrund, das wissenschaftliche und technologische Know-how in Deutschland zu schützen und mögliche Risiken durch internationale Zusammenarbeit zu minimieren.

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