Start Verbraucherschutz Zögerliche Rückforderung von Bankgebühren nach BGH-Urteil

Zögerliche Rückforderung von Bankgebühren nach BGH-Urteil

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peter-facebook (CC0), Pixabay

Trotz eines wegweisenden Urteils des Bundesgerichtshofs zu unrechtmäßigen Kontogebühren haben viele Bankkunden bislang auf eine Rückforderung verzichtet. Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact zeigt, dass nur etwa 10 Prozent der befragten 1.025 Bankkunden aktiv eine Erstattung eingefordert haben. Das Vergleichsportal Verivox weist darauf hin, dass die Zahl der Betroffenen, die Anspruch auf eine Rückzahlung hätten, deutlich höher sein dürfte. Im Jahr 2021 hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass Banken die ausdrückliche Zustimmung ihrer Kunden einholen müssen, bevor sie Kontogebühren erhöhen können. Dieses Urteil könnte vielen Kunden ermöglichen, unrechtmäßig erhobene Gebühren zurückzufordern, doch das Bewusstsein und die Bereitschaft dazu scheinen noch gering zu sein.

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