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Esprit meldet erneut Insolvenz für Europa-Geschäft an

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1139623 (CC0), Pixabay

Die Modekette Esprit sieht sich erneut mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert und hat für ihr Geschäft in Europa Insolvenz angemeldet. Der Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung wurde beim Amtsgericht Düsseldorf eingereicht, um eine geordnete Restrukturierung zu ermöglichen. Das Verfahren betrifft das Hauptunternehmen sowie sechs Tochtergesellschaften in Deutschland, wo Esprit derzeit 57 Filialen betreibt.

Trotz der angemeldeten Insolvenz plant das Unternehmen, den Geschäftsbetrieb unverändert fortzuführen, um eine Stabilisierung der finanziellen Lage und den Erhalt der Arbeitsplätze zu sichern. Für Esprit stellt diese Entwicklung das zweite Insolvenzverfahren innerhalb von vier Jahren dar, was die anhaltenden Herausforderungen in der Modebranche und die Dringlichkeit einer nachhaltigen Geschäftserneuerung unterstreicht.

Esprit arbeitet nun daran, sich neu zu positionieren und durch strategische Maßnahmen, wie die Optimierung des Filialnetzes und die Anpassung des Produktangebots, wieder auf einen stabilen wirtschaftlichen Kurs zu kommen. Das Management zeigt sich entschlossen, das Unternehmen durch diese schwierige Phase zu führen und die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft zu legen.

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