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Immer noch ein Unterscheid

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IO-Images (CC0), Pixabay

Trotz mehr als 33 Jahren seit der Wiedervereinigung bestehen weiterhin erhebliche Einkommensunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Laut Angaben des Statistischen Bundesamts betrug die Differenz im vergangenen Jahr durchschnittlich 824 Euro pro Monat. Die höchsten Durchschnittseinkommen wurden in Hamburg verzeichnet, wo Beschäftigte knapp 5.000 Euro brutto monatlich verdienten. Sachsen-Anhalt hingegen belegt den letzten Platz mit einem Durchschnittsbruttolohn von etwa 3.700 Euro.

Diese Zahlen, die von dem Chef der Linken-Bundestagsgruppe, Pellmann, angefragt wurden, verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen in Bezug auf die Angleichung der Lebensverhältnisse zwischen Ost und West. Pellmann betonte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass die Menschen im Osten die Niedriglöhne satt hätten. Es bleibt eine dringende Aufgabe, die strukturellen Unterschiede zu verringern und für mehr wirtschaftliche Gleichheit in Deutschland zu sorgen.

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