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Braune Stellen oder Schimmel im Inneren: Wann Obst und Gemüse noch genießbar sind

MarCuesBo (CC0), Pixabay

Von außen sehen Apfel, Paprika oder Kartoffel oft noch völlig unversehrt aus. Erst beim Aufschneiden zeigt sich eine unangenehme Überraschung: Das Fruchtfleisch ist braun, faulig oder sogar verschimmelt. Doch bedeutet das automatisch, dass das gesamte Lebensmittel entsorgt werden muss?

Braune Verfärbungen im Inneren können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Häufig entstehen sie durch Druckstellen beim Transport oder bei der Lagerung. Auch eine falsche Aufbewahrung kann dazu führen, dass sich das Fruchtfleisch verfärbt. Bei einigen Obstsorten, etwa Äpfeln, sind zudem Mangelerscheinungen oder natürliche Stoffwechselstörungen für braune Flecken verantwortlich. Ebenso können Schädlinge wie Würmer oder Insekten sowie Mikroorganismen in das Innere der Frucht eindringen und dort Schäden verursachen, obwohl die Schale äußerlich noch intakt erscheint.

Ob Obst oder Gemüse noch verzehrt werden kann, hängt von der Ursache des Schadens ab. Handelt es sich lediglich um Druckstellen, braune Verfärbungen oder einzelne Fraßstellen, genügt es meist, die betroffenen Bereiche großzügig herauszuschneiden. Auch kleinere angefaulte Stellen können häufig entfernt werden, sofern das übrige Fruchtfleisch frisch und unauffällig ist.

Anders sieht es bei Schimmel aus. Besonders bei wasserreichen und weichen Obst- und Gemüsesorten kann sich das feine Schimmelgeflecht bereits weit im Inneren ausgebreitet haben, obwohl äußerlich nur ein kleiner Schimmelfleck sichtbar ist. In solchen Fällen sollte das gesamte Lebensmittel entsorgt werden. Das gilt auch dann, wenn nur ein kleiner Teil sichtbar befallen ist.

Ein sorgfältiger Blick beim Aufschneiden hilft daher, verdorbene Lebensmittel rechtzeitig zu erkennen und gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Im Zweifel gilt: Lieber auf den Verzehr verzichten als ein gesundheitliches Risiko einzugehen.

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