Mehr als ein Jahr nach einem tödlichen illegalen Autorennen in Ludwigsburg bei Stuttgart hat ein Gericht ein hartes Urteil gefällt. Der verantwortliche Fahrer wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Der Mann war im März 2025 mit über 130 Kilometern pro Stunde an einem verbotenen Rennen beteiligt, als er mit dem Fahrzeug zweier Frauen kollidierte. Für die Insassinnen gab es keine Überlebenschance, sie starben noch am Unfallort.
Das Gericht bewertete die Tat nicht als fahrlässige Tötung, sondern als Mord. Ausschlaggebend war unter anderem die extreme Geschwindigkeit sowie das bewusste Eingehen eines lebensgefährlichen Risikos im öffentlichen Straßenverkehr.
Illegale Autorennen stehen seit Jahren verstärkt im Fokus von Justiz und Politik. Immer wieder kommt es dabei zu schweren Unfällen mit tödlichem Ausgang. In besonders gravierenden Fällen werten Gerichte solche Taten zunehmend als vorsätzliche Tötungsdelikte.
Mit dem Urteil setzt das Gericht ein deutliches Signal gegen illegale Rennen und rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr.