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Mit Machete bedroht: 13-Jährige überfallen Kiosk in Dortmund

BedexpStock (CC0), Pixabay

In der Dortmunder Nordstadt haben zwei 13-jährige Jungen einen Kiosk überfallen. Der Kioskbetreiber wurde dabei mit einer Machete bedroht. Da die Täter strafunmündig sind, wird der Fall vor allem jugendhilferechtlich verfolgt – und entfacht erneut die Debatte über die Altersgrenze für Strafmündigkeit.

Der Überfall ereignete sich am Montagabend: Laut Polizei betraten die beiden Jugendlichen den Kiosk, forderten Bargeld und bedrohten den Inhaber mit einer Machete. Dieser blieb körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Die mutmaßlichen Täter flüchteten, konnten aber wenig später von der Polizei identifiziert werden.

Da die beiden erst 13 Jahre alt sind, gelten sie in Deutschland noch als strafunmündig. Strafrechtlich wird gegen sie daher nicht ermittelt. Die Polizei übergab den Fall dem Jugendamt. Ob die Jugendlichen in einer betreuten Einrichtung untergebracht werden, ist noch unklar.

Debatte um Strafmündigkeit erneut entfacht

Der Vorfall sorgt für politische Reaktionen. Immer wieder wird nach ähnlichen Taten eine Senkung der Strafmündigkeitsgrenze diskutiert. Derzeit liegt sie in Deutschland bei 14 Jahren. Kritiker fordern angesichts zunehmender Jugendgewalt ein Überdenken dieser Regelung – andere warnen davor, Kinder mit dem Strafrecht zu überfordern.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei prüft, ob es sich um eine Einzeltat oder um Teil einer Serie handelt. Der betroffene Kioskbetreiber wird derzeit betreut.

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