Ein 38-jähriger Deutscher hat in Dänemark unbeabsichtigt einen Polizeieinsatz ausgelöst, als er versuchte, die imposante Großbeltbrücke zu Fuß zu überqueren. Offenbar hielt der Mann den Standstreifen der rund 18 Kilometer langen Verbindung zwischen den Inseln Fünen und Seeland für einen Rad- und Fußweg.
Wie die dänische Polizei mitteilte, bemerkten Autofahrer den ungewöhnlichen Fußgänger auf der stark befahrenen Autobahnbrücke und alarmierten die Behörden. Eine Streife nahm den Mann schließlich auf und brachte ihn zur Polizeiwache.
Dort zeigte sich schnell, dass es sich um ein Missverständnis handelte – dennoch musste der Tourist für seinen Ausflug ein Bußgeld von 700 dänischen Kronen, umgerechnet etwa 94 Euro, zahlen.
Fußgänger und Radfahrer dürfen die Großbeltbrücke grundsätzlich nicht betreten, da sie Teil der Autobahn E20 ist. Wer die Meerenge zwischen Ost- und Westdänemark ohne Auto überqueren möchte, muss auf Zug oder Fähre ausweichen.
Der Vorfall sorgte in Dänemark für Schmunzeln – und für die Erinnerung daran, dass auch gut gemeinte Abenteuer manchmal schnell ein polizeiliches Nachspiel haben können.