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Obduktion bestätigt Gewaltverbrechen – DNA-Test soll Klarheit über Identität des toten Jungen bringen

congerdesign (CC0), Pixabay

Nach dem Fund einer Kinderleiche in der Nähe von Güstrow hat die Obduktion bestätigt, dass der Junge durch Gewalteinwirkung ums Leben gekommen ist. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Damit erhärtet sich der Verdacht, dass der Tod des Kindes kein Unglücksfall war, sondern das Ergebnis einer schweren Straftat.

Ob es sich bei dem toten Jungen tatsächlich um den seit Freitag vermissten achtjährigen Fabian handelt, soll nun ein DNA-Abgleich zweifelsfrei klären. Nach Angaben der Ermittler bestehen jedoch bereits „konkrete Anhaltspunkte“, dass es sich um den Vermissten handelt.

Die Leiche war am Dienstag in einem Waldstück unweit von Zehna im Landkreis Rostock gefunden worden – jenem Gebiet, in dem Suchhunde bereits zuvor eine Spur des Jungen aufgenommen hatten. Seit seinem Verschwinden hatte die Polizei mit großem Aufwand gesucht, unterstützt von Hunden, Drohnen und einem Hubschrauber.

Über die genaue Art der Gewalteinwirkung machten die Ermittlungsbehörden bislang keine Angaben. Zum Schutz der Ermittlungen und der Angehörigen werden keine weiteren Details veröffentlicht.

Die Kriminalpolizei hat eine Mordkommission eingesetzt. Ermittler befragen derzeit Personen aus dem Umfeld des Jungen und prüfen, ob es zuvor Auffälligkeiten oder Konflikte gegeben hat.

In Güstrow zeigt sich die Bevölkerung tief betroffen. Viele Menschen hatten in den vergangenen Tagen Anteilnahme gezeigt und gehofft, der vermisste Junge würde lebend gefunden. Nun herrschen Fassungslosigkeit und Trauer über das grausame Ende der Suche.

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