Aktenzeichen: 38 IN 13/25
Das Amtsgericht Osnabrück hat am 14. Oktober 2025 im Verfahren über den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der cp Online Systems GmbH & Co. KG entschieden, den Antrag mangels Masse abzuweisen. Das Unternehmen mit Sitz am Nordhausweg 17 in 49078 Osnabrück ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter der Nummer HRA 208972 eingetragen und wurde durch die cp Pro Business GmbH als Gesellschafterin vertreten, deren Geschäftsführer Carstens Bucksch seinen Sitz an der Europastraße 130 in Melle hat.
Mit der Entscheidung stellt das Insolvenzgericht fest, dass das vorhandene Vermögen der Gesellschaft nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Damit bleibt der cp Online Systems GmbH & Co. KG der Weg einer geordneten Abwicklung im Rahmen eines regulären Insolvenzverfahrens verwehrt. Der Beschluss nach § 26 Absatz 1 der Insolvenzordnung gilt als letzte Konsequenz, wenn die wirtschaftliche Substanz eines Unternehmens vollständig erschöpft ist.
Der vollständige Beschluss liegt in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Osnabrück zur Einsicht bereit. Gegen die Entscheidung kann die Antragstellerin binnen zwei Wochen sofortige Beschwerde beim Amtsgericht Osnabrück einlegen.
Mit der Abweisung des Insolvenzantrags endet auch für dieses Unternehmen ein weiteres Kapitel wirtschaftlicher Tätigkeit im Umfeld der cp-Unternehmensgruppe, deren Strukturen in den vergangenen Monaten zunehmend unter finanziellen Druck geraten waren. Das Urteil verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen, mit denen insbesondere mittelständische Dienstleistungsbetriebe in der digitalen Wirtschaft derzeit konfrontiert sind.