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Ereignis in Hannover

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Ein Auto-Unfall in Hannover-Kleefeld hat am Samstagabend zu einem größeren Zwischenfall im Bahnverkehr geführt:

  • Ein 19-jähriger, alkoholisierter Autofahrer fuhr auf einer Brücke gegen einen Betonpoller.
  • Der Poller stürzte auf die Bahnstrecke Hannover–Lehrte und beschädigte die Oberleitung.
  • Ein ICE mit 900 Passagieren, darunter etwa 400 Fußballfans, wurde lahmgelegt.
  • Mehrstündige Evakuierung: Medizinische Notfälle wie Kreislaufprobleme und Dehydrierung traten auf.
  • Einige Passagiere verließen den Zug zu Fuß, andere wurden mit Bussen zum Hauptbahnhof gebracht.
  • Der ICE wurde später mit einer Diesellok abgeschleppt.

Aktueller Stand:

  • Die Gleise für Fernzüge sind weiterhin gesperrt.
  • ICE und IC werden über S-Bahn-Gleise umgeleitet, was laut Bahn aktuell zu keinen großen Einschränkungen führt.
  • Die Aufräumarbeiten dauern an. Es ist unbekannt, wann die Strecke wieder vollständig freigegeben wird.
  • Der Schaden beläuft sich auf rund 120.000 Euro.
  • Die Polizei ermittelt gegen den Fahrer wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs.

Zusätzlich belastet eine Stellwerk-Störung in Lehrte den Bahnverkehr in der Region weiter. Der Fernverkehr zwischen Hannover und Berlin bleibt dadurch ebenfalls beeinträchtigt.

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