Angesichts der anhaltenden Sommerhitze mahnt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) mehr Schutzmaßnahmen für Polizistinnen und Polizisten im Außendienst an. Zwar sei die Aufrechterhaltung der Inneren Sicherheit unabhängig von Wetterbedingungen Pflicht, dennoch dürfe die Gesundheit der Einsatzkräfte nicht gefährdet werden, betonte Hagen Husgen, Mitglied im GdP-Bundesvorstand.
Forderungen der GdP
Um die Belastung bei hohen Temperaturen zu reduzieren, schlägt die GdP vor:
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Atmungsaktive Einsatzkleidung, die den Wärmestau vermindert
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Schirmmützen und Sonnenschutzmittel als Standardausrüstung
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Ausreichende Pausen im Schatten während länger andauernder Einsätze
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Anpassung der Dienstplanung an extreme Wetterlagen, um die Mittagshitze zu vermeiden
„Geplante Dienste sollten den Wetterverhältnissen angepasst werden“, unterstrich Dirk Tschöke, Vorsitzender des GdP-Bundesfachausschusses für Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Hintergrund
Polizisten müssen oft in voller Schutzausrüstung arbeiten, die bei Hitze schnell zur körperlichen Belastung wird. Temperaturen in Schutzwesten und unter Helmen können weit über den Außentemperaturen liegen. Die GdP warnt, dass dies nicht nur die Einsatzfähigkeit, sondern auch die Gesundheit der Beamten gefährden kann.