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Dresden auf der Suche nach der perfekten „Striezeltanne“

_Avelly_ (CC0), Pixabay

In etwas mehr als drei Monaten beginnt in Dresden die Weihnachtsmarktsaison – und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Eines der wichtigsten Schmuckstücke fehlt allerdings noch: der große Weihnachtsbaum für den Striezelmarkt, Deutschlands ältesten Weihnachtsmarkt.

Die Stadt sucht hierfür eine stattliche „Striezeltanne“ – entweder eine Tanne oder Fichte, mindestens 23 Meter hoch, gerade gewachsen und mit einem dichten, gleichmäßigen Nadelkleid. Das prachtvolle Exemplar soll später auf dem Altmarkt als strahlender Mittelpunkt dienen und während der gesamten Adventszeit tausende Besucher aus aller Welt willkommen heißen.

Auch andere Märkte suchen ihren Festbaum

Nicht nur der Striezelmarkt ist auf der Jagd nach dem perfekten Baum:

  • Augustusmarkt in Dresden – benötigt ebenfalls eine imposante Tanne oder Blaufichte.

  • Canalettomarkt in Pirna – sucht ein vergleichbar schönes Exemplar.

Die Veranstalter hoffen auf Baumspenden aus der Region. Oft stammen die Festbäume von Privatgrundstücken, wo sie für die Besitzer zu groß geworden sind, oder aus öffentlichen Flächen, auf denen sie aus Sicherheits- oder Platzgründen gefällt werden müssen.

Symbol für Vorfreude und Tradition

Für viele Dresdner und Gäste ist das Aufstellen der großen Weihnachtsbäume der Moment, in dem die Vorfreude auf die Festtage greifbar wird. Die Bäume werden nicht nur prachtvoll geschmückt, sondern sind auch Teil eines jahrhundertealten Brauchs – gerade beim Striezelmarkt, der seit 1434 besteht und zu den bekanntesten Weihnachtsmärkten weltweit zählt.

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