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Hornissen-Alarm im Freibad – Invasive Asia-Art sticht zwölf Kinder

Larneg (CC0), Pixabay

Ein Ausflug ins „Waldschwimmbad Walbeck“ bei Geldern endete am Donnerstag für mehrere Kinder und Betreuer mit schmerzhaften Stichen: Unter einer Wasserrutsche hatte sich ein Nest Asiatischer Hornissen (Vespa velutina) eingenistet – eine invasive Art, die sich in Deutschland immer weiter ausbreitet und als Bedrohung für heimische Honigbienen gilt.

Etwa 150 Kinder nahmen an einer Ferienspielaktion teil, als rund 45 Minuten nach Beginn erste Stichverletzungen gemeldet wurden. Insgesamt wurden rund ein Dutzend Kinder und Erwachsene attackiert. Ein Bademeister entdeckte schließlich das Nest unter der Rutsche und sperrte den Bereich sofort ab.

Imker Michael Verheyen, der zur Hilfe gerufen wurde, bestätigte den Fund: „Zum Glück war es ein kleines Nest, etwa 400 Tiere.“ In Schutzmontur saugte er die Hornissen ein und entfernte das Nest. Asiatische Hornissen seien nicht grundsätzlich aggressiver als europäische, so Verheyen – doch da ihre Kolonien größer seien, könne es bei Störungen zu massiven Angriffen kommen.

Für die Kinder ging der Vorfall glimpflich aus: Die Stiche wurden vor Ort gekühlt, allergische Reaktionen blieben aus. Dennoch zeigt der Einsatz, wie stark sich Vespa velutina inzwischen in NRW ausbreitet – und wie schnell aus einem unbeschwerten Badetag ein brenzliger Einsatz werden kann.

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