Tiefe Trauer liegt über der Luftwaffe: Ende August will die Bundeswehr in einer privaten Zeremonie von den drei Besatzungsmitgliedern Abschied nehmen, die beim Hubschrauberabsturz nahe Grimma ihr Leben verloren. Auf Wunsch der Familien wird die Trauerfeier unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden – ein geschützter Raum für stille Worte, letzte Grüße und persönliche Erinnerungen.
Der Unglückstag liegt erst wenige Tage zurück. In der vergangenen Woche war der Bundeswehr-Hubschrauber während eines Flugeinsatzes in die Mulde gestürzt. Die Ursache des Absturzes ist bislang ungeklärt; Experten arbeiten daran, jedes Detail des Hergangs zu rekonstruieren.
An Bord befanden sich eine Soldatin und zwei Soldaten – alle drei verloren bei dem Absturz ihr Leben. Kameradinnen, Kameraden und Angehörige sind tief erschüttert. Die geplante Trauerfeier soll ihnen, fernab öffentlicher Aufmerksamkeit, einen würdigen Abschied ermöglichen und den Gefallenen das letzte Geleit geben.