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Österreich: 16-Jährige bedroht Familie mit Mord – Ermittlungen gegen jugendliche Intensivtäterin ausgeweitet
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Österreich: 16-Jährige bedroht Familie mit Mord – Ermittlungen gegen jugendliche Intensivtäterin ausgeweitet

KlausHausmann / Pixabay

Eine 16-jährige jugendliche Syrerin, die sich bereits wegen schwerer Delikte wie Raub und eines Messerangriffs in Untersuchungshaft befindet, soll für weitere Straftaten verantwortlich sein. Nach Angaben der Polizei wird der jungen Frau nun auch schwere Nötigung, Diebstahl sowie die Bedrohung einer Familie mit Mord vorgeworfen.

Wie ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA), Markus Dittrich, am Sonntag mitteilte, geht es um einen Vorfall vom 3. März in einem Wohnhaus im Wiener Bezirk Brigittenau. Demnach hatte die 16-Jährige eine Bekannte aufsuchen wollen. Da diese nicht zu Hause war, ließ deren Bruder die Jugendliche mit Zustimmung der 48-jährigen Mutter in die Wohnung, damit sie dort warten könne.

Laut den Ermittlungen nutzte die Jugendliche den unbeaufsichtigten Aufenthalt, um einen Mantel, Schmuck, Bargeld und eine Smartwatch zu entwenden. Der Wert der gestohlenen Gegenstände beläuft sich auf rund 1.200 Euro. Der Diebstahl wurde offenbar erst bemerkt, als die Jugendliche später ihre Freundin nach dem PIN-Code der Uhr fragte.

Im Anschluss erstattete die Mutter Anzeige. Nach ihren Angaben soll die Beschuldigte sie telefonisch mit dem Tod bedroht haben. Zudem habe sie angekündigt, ihre Tochter vergewaltigen zu lassen, sollte sie sich an die Polizei wenden.

Da der tatsächliche Name der Jugendlichen zunächst nicht bekannt war, nahmen die Ermittler der LKA-Gruppe „Schalek“ umfangreiche Recherchen auf – unter anderem auch in sozialen Netzwerken. Dort stießen sie auf Videomaterial, in dem die mutmaßliche Täterin mit den gestohlenen Gegenständen prahlte. So konnte die 16-Jährige identifiziert werden – es handelt sich um eine bereits inhaftierte Jugendliche.

Nach Polizeiangaben wird die junge Frau als Intensivtäterin eingestuft. Sie soll an einer Reihe weiterer Delikte beteiligt gewesen sein – unter anderem an Einbrüchen und Einbruchsversuchen in Pkw sowie an Raubdelikten im Zusammenhang mit anderen Jugendlichen. In einem Fall soll sie einem anderen Mädchen gemeinsam mit Komplizinnen unter Androhung von Gewalt eine Jacke abgenommen haben.

Bereits im März hatte die Jugendliche laut Ermittlungen zusammen mit einer Freundin die Wohnung einer 15-Jährigen aufgesucht. Im Verlauf des Treffens soll sie das Mädchen mit einem Messer verletzt und ihr einen Stich in den Unterarm versetzt haben.

Die Ermittlungen zu den verschiedenen Straftaten dauern an.

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