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Welt-Hepatitis-Tag: Bayerns Gesundheitsministerin ruft zum Impfen gegen Hepatitis B auf

Tumisu (CC0), Pixabay

Anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags appelliert Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach an die Bevölkerung, den Impfschutz gegen Hepatitis B konsequent wahrzunehmen – besonders bei Kindern und Jugendlichen. „Nur wer frühzeitig geimpft ist, kann sich wirksam vor den oft lebenslangen Folgen einer Infektion schützen“, betonte Gerlach am Sonntag in München.

Hepatitis B zählt laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Die durch Viren verursachte Erkrankung kann schwere Leberschäden hervorrufen – von chronischer Entzündung über Leberzirrhose bis hin zu Leberkrebs, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird.

Zwar zeigt sich in Bayern ein leichter Rückgang bei den gemeldeten Infektionen: Rund 1700 Hepatitis-B-Fälle wurden den Gesundheitsämtern in diesem Jahr bislang übermittelt – im Vorjahr waren es zum selben Zeitpunkt etwa 2100 Fälle. Dennoch bleibt die Prävention durch Impfung ein zentrales Element im Kampf gegen die Krankheit.

Ministerin Gerlach hob hervor, dass der Schutz vor Hepatitis B bereits im Kindesalter beginnen sollte, etwa im Rahmen der regulären Impfempfehlungen. Sie ruft auch Erwachsene dazu auf, ihren Impfstatus zu überprüfen und bei Bedarf aufzufrischen – insbesondere vor Auslandsreisen oder bei erhöhtem Infektionsrisiko.

Mit ihrem Appell will Gerlach nicht nur auf die gesundheitliche Bedeutung, sondern auch auf die gesellschaftliche Verantwortung hinweisen, die mit dem Impfschutz verbunden ist: „Jede Impfung ist ein Schritt zu einer gesünderen und solidarischeren Gesellschaft.“

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