Der beliebte rote Kuschelcharakter Elmo aus der Sesamstraße ist ins Visier von Cyberkriminellen geraten. Der offizielle Account der Figur auf der Plattform X (ehemals Twitter) wurde gehackt. Wie der US-Sender CNN berichtet, tauchten dort zeitweise antisemitische und rassistische Nachrichten auf – Inhalte, die in krassem Gegensatz zum üblichen kinderfreundlichen Ton des Accounts stehen.
Hassbotschaften und gezielte Angriffe auf Politiker
Laut Berichten enthielten die veröffentlichten Posts unter anderem Schmähungen und Drohungen gegen prominente Persönlichkeiten. Namentlich wurden der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie der ehemalige US-Präsident Donald Trump angegriffen. Screenshots der Beiträge verbreiteten sich in Windeseile im Netz und sorgten international für Empörung.
Betreiber reagieren schnell – Inhalte gelöscht
Die Macher der Sesamstraße bestätigten den Vorfall und teilten mit, dass die kompromittierten Inhalte innerhalb kurzer Zeit entfernt wurden. Nach Angaben der Verantwortlichen wurde der Zugriff durch unbefugte Dritte mittlerweile gestoppt. Ob und in welchem Umfang persönliche Daten gefährdet waren, blieb zunächst offen.
Unklarheit über Täter und Motive
Bislang ist nicht bekannt, wer hinter der Attacke steckt oder welches Ziel die Hacker verfolgten. Beobachter vermuten, dass der Angriff Teil einer größeren Welle von Cyberattacken sein könnte, die prominente und reichweitenstarke Accounts ins Visier nimmt. Solche Angriffe werden oft genutzt, um Desinformation oder Hassbotschaften schnell zu verbreiten.
Sicherheit von Social-Media-Accounts erneut in der Kritik
Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit prominenter Social-Media-Konten auf. Plattformen wie X haben in der Vergangenheit wiederholt mit Hacks und Datenpannen zu kämpfen gehabt. Experten warnen, dass besonders Konten mit hoher Reichweite ein attraktives Ziel darstellen.
Hintergrund: Elmo als Symbol für Kinderfreundlichkeit
Der Elmo-Account zählt zu den beliebtesten Profilen der Sesamstraße und richtet sich vor allem an Kinder und Familien. Umso größer ist die öffentliche Empörung über den Missbrauch des Profils für Hassbotschaften.