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Messerattacke an der Wiesn: Polizeischüsse wohl gerechtfertigt

niekverlaan (CC0), Pixabay

Nach dem tödlichen Polizeieinsatz auf der Münchner Theresienwiese im Juni sieht die Staatsanwaltschaft München I keinen strafrechtlichen Vorwurf gegen die eingesetzten Beamten. Zwei Polizisten hatten insgesamt neun Schüsse auf eine 30-jährige Frau abgegeben, die sie zuvor mit einem Messer bedroht haben soll.

Laut Behördenleiter Hans Kornprobst sei die Beweislage „sehr gut“, da es ein Video vom Einsatz gebe. Darauf sei deutlich zu sehen, wie die Frau „im Sprint, mit Messer in der Hand“ auf die Beamten zuläuft. Die vorläufige Einschätzung der Ermittler: Die Schüsse waren verhältnismäßig und rechtmäßig zur Abwehr einer akuten Gefahr.

Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus – die Ermittlungen dauern an.

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