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Wasserhähne abgetreten, Zellen geflutet: Randale in Abschiebehaft Eichstätt

Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Chaos und Wasser bis in den letzten Winkel: Bis zu 20 Insassen haben am späten Dienstagabend in der Abschiebehaftanstalt Eichstätt randaliert und dabei massive Schäden angerichtet.

Was genau der Auslöser war, ist noch unklar – fest steht: Die Situation eskalierte so weit, dass die Polizei mit einem Großeinsatz anrücken musste, um wieder Ruhe herzustellen. Nach Angaben der Beamten demolierten die Inhaftierten nahezu sämtliche Wasserhähne im Erd- und Obergeschoss. Binnen Minuten standen beide Stockwerke unter Wasser.

Doch damit nicht genug: Auch weitere Einrichtungsgegenstände wurden zerstört. Erst als die Polizei mit mehreren Streifenwagen vor Ort war, zogen sich die randalierenden Insassen in ihre Zellen zurück. Der Einsatz dauerte insgesamt fast fünf Stunden und konnte erst gegen Mitternacht beendet werden.

Wegen der massiven Wasserschäden mussten mehrere Häftlinge in andere Unterkünfte verlegt werden. Wie groß der Sachschaden ist und ob die Vorfälle Konsequenzen für den Betrieb der Abschiebehaft haben, wird derzeit geprüft. Für die Verantwortlichen in Eichstätt bleibt nun die Frage: Wie kann künftig verhindert werden, dass ein solcher Aufstand erneut die Haftanstalt lahmlegt?

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