Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) schreitet in Deutschland zügig voran – und der Widerstand bleibt bislang gering. Wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mitteilte, haben bisher nur rund fünf Prozent der gesetzlich Versicherten der Anlage einer ePA widersprochen.
Seit Januar 2025 wird für über 70 Millionen gesetzlich Versicherte automatisch eine elektronische Patientenakte eingerichtet. Darin sollen wichtige Gesundheitsdaten wie Befunde, Laborwerte und Rezepte zentral gespeichert werden. Ziel ist es, die medizinische Versorgung effizienter, transparenter und patientenfreundlicher zu gestalten.
Wer seine Daten später doch nicht mehr digital speichern lassen möchte, hat weiterhin die Möglichkeit, die Akte löschen zu lassen.
Fazit:
Die hohe Akzeptanz zeigt, dass viele Versicherte den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen begrüßen – auch wenn Datenschutzbedenken weiterhin bestehen. Die ePA könnte ein wichtiger Schritt hin zu einer moderneren und vernetzten Gesundheitsversorgung in Deutschland werden.