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Verbraucherwarnungen der vergangenen 14 Tage in Deutschland, Österreich und der Schweiz
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Verbraucherwarnungen der vergangenen 14 Tage in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Pexels (CC0), Pixabay

Ausgewertet wurde der Zeitraum 4. bis einschließlich 17. September 2026. Erfasst sind veröffentlichte Lebensmittel- und Produktrückrufe. Nicht einbezogen sind Fahrzeugrückrufe, Arzneimittelmeldungen und regionale Warnungen ohne überregionale Verbraucherrelevanz.

Deutschland

In Deutschland wurden im untersuchten Zeitraum folgende Rückrufe beziehungsweise Aktualisierungen veröffentlicht:

  • 17. September – „Meine Metzgerei“ Putenschnitzel Wiener Art Cornflakes, 800 g, Aldi Nord: In der Charge 062640 mit Verbrauchsdatum 28.09.2026 könnten sich spitze Kunststoffteile befinden. Nicht verzehren.
  • 17. September – Gefrorene Austern von Go Asia: Der bereits früher gestartete Rückruf wegen möglicher Noroviren wurde auf weitere Mindesthaltbarkeitsdaten bis 04.05.2027 ausgeweitet.
  • 17. September – BioloMix-Smoothie-Mixer von Temu: Rückruf wegen eines festgestellten Verletzungsrisikos. Das Gerät soll nicht weiter verwendet werden.
  • 17. September – Beheizbare Schreibtischunterlagen von imoshion: Modell IM-HP-001 kann überhitzen. Es besteht Brandgefahr; betroffene Unterlagen sollen vom Strom getrennt werden.
  • 17. September – Kabellose MagSafe-Powerbanks von imoshion, 10.000 mAh: Der Akku kann überhitzen und einen Brand verursachen.
  • 14. September – Holz-Stapelspiele von TEDi: Bei den Spielzeugen können sich verschluckbare Kleinteile bilden. Für Kinder besteht Erstickungsgefahr.
  • 12. September – Wurfsackspiel von Smyths Toys: Im sandähnlichen Füllmaterial der Wurfbeutel wurden Asbestspuren festgestellt. Das Produkt soll nicht mehr verwendet werden.
  • 11. September – „Metzgerfrisch Frische Grobe Bratwurst“ von Lidl: Betroffen sind die 400-Gramm-Packung mit Mindesthaltbarkeitsdatum 15.09.2026 sowie die 1.600-Gramm-XXL-Packung mit Mindesthaltbarkeitsdatum 13.09.2026. Es könnten rote Plastikteilchen enthalten sein.
  • 11. September – Rains-Edelstahlbecher, 450 ml: Ein fehlerhafter Deckel kann verschlossen wirken, obwohl er nicht vollständig eingerastet ist. Dadurch besteht bei heißen Getränken Verbrühungsgefahr.
  • 10. September – Babystrampler von Zeeman: Bei verschiedenen Modellen können sich Druckknöpfe lösen. Für Babys besteht beim Verschlucken Erstickungsgefahr. Betroffen sind unter anderem die Artikelnummern 75433, 122691-4 und 122691-11.
  • 10. September – Zahlreiche Käsesorten der Dorfkäserei Geifertshofen: Der am 4. September begonnene Rückruf wurde deutlich erweitert. Grund ist eine mögliche Belastung mit Listerien. Betroffen sind Produkte mit dem Identitätskennzeichen DE BW 445 EG.
  • 9. September – „Deluxe Erdbeeren in weißer Schokolade“ von Lidl: In dem Produkt wurden Rückstände des nicht zugelassenen Pestizids Chlorpyrifos nachgewiesen. Betroffen sind 120-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.04.2027 und den Chargen 12 L160426-1 und 13 L160426-1.
  • 9. September – STIHL-Akkupacks ALLPRO AP 300.0 P und AP 300.0 PC: Die Akkupacks wurden wegen eines Sicherheitsrisikos zurückgerufen. Betroffene Geräte sollen nicht weiter benutzt oder geladen werden.
  • 8. September – „Snackmaster Rösti-Fries“ von Netto Marken-Discount: In dem Tiefkühlprodukt könnten Kunststofffremdkörper enthalten sein. Vom Verzehr wird abgeraten.
  • 8. September – Schnittschutzhose ECO von Willax/Bullstar: Die Schutzwirkung entspricht möglicherweise nicht den Anforderungen. Dadurch besteht bei Arbeiten mit Kettensägen eine erhöhte Verletzungsgefahr.
  • 5. September – Brie mit Trüffel- oder Walnussfüllung: Rückruf wegen möglicher Listerienbelastung. Betroffene Produkte sollten nicht gegessen werden.
  • 4. September – Knackwurst des Rewe-Marktes Mudrack in Eisenberg: Regionaler Rückruf wegen nachgewiesener Staphylokokken.
  • 4. September – „EDEKA Herzstücke Eisbergsalat Salat Pur“: Rückruf wegen einer möglichen Belastung mit Salmonellen.

Die Übersicht stützt sich für Lebensmittel auf Meldungen, die nach Angaben des Portals aus Unternehmensinformationen und dem staatlichen Portal Lebensmittelwarnung.de übernommen wurden. Bei Non-Food-Produkten handelt es sich überwiegend um Hersteller- und Händlerrückrufe

Österreich

Auf der aktuellen Warnseite der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit ist für den Zeitraum vom 4. bis 17. September 2026 kein neuer Rückruf aufgeführt.

Die jüngste dort gelistete Meldung stammt vom 28. August 2026 und betrifft „Farmer’s Country Rosinen 500 g“ von MPREIS wegen eines erhöhten Gehalts an Ochratoxin A. Sie liegt damit außerhalb des gewünschten 14-Tage-Zeitraums.

Das bedeutet lediglich, dass auf dieser zentralen AGES-Seite keine neuere Meldung veröffentlicht war. Einzelne Rückrufe von Händlern oder Herstellern können zusätzlich über deren eigene Kanäle verbreitet worden sein.

Schweiz

Das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen führt im untersuchten Zeitraum folgende Warnungen und Rückrufe auf:

  • 16. September – „KERALAM Tapioca Chips Salt“ von Jaim Enterprises: Rückruf wegen eines zu hohen Gehalts an Glycidylfettsäureestern.
  • 16. September – „Coconut Wafer Roll“ von Lian Hua: Rückruf wegen eines überhöhten Glycidolgehalts.
  • 11. September – Migros Sélection ASC Sashimi-Lachsfilet: Auf der Verpackung war fälschlicherweise der 19.09.2026 als Verbrauchsdatum angegeben. Tatsächlich hätte das Produkt nur bis zum 11.09.2026 verzehrt werden sollen. Nach diesem Datum kann eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden.
  • 11. September – „Biscuits Parle G“ von Aggarwal: Rückruf wegen eines zu hohen Gehalts an Glycidylfettsäureestern.
  • 11. September – Cassava Chips von Aggarwal: Ebenfalls wegen eines zu hohen Gehalts an Glycidylfettsäureestern zurückgerufen.
  • 11. September – Bio Crevetten Jumbo und Bio Crevetten Cocktail von Coop Naturaplan: In den Garnelen wurden Salmonellen nachgewiesen. Die Produkte sollen nicht konsumiert werden.
  • 4. September – Geräucherte Forellenfilets Natur der Marke Nautica von Lidl Schweiz: Rückruf wegen nachgewiesener Listerien. Vom Verzehr wird abgeraten.
  • 4. September – Produkte von Carnadis Sàrl: In der Produktionsumgebung wurden Listerien festgestellt. Betroffen sein können insbesondere Fleisch, Fleischzubereitungen, Charcuterie- und Geflügelprodukte, die das Unternehmen verarbeitet oder verpackt hat.

Das BLV unterscheidet zwischen einfachen Rückrufen und öffentlichen Warnungen. Letztere werden ausgesprochen, wenn eine mögliche Gesundheitsgefährdung besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfordert.

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