Am 11. September 2001 erschütterten die schwersten Terroranschläge in der Geschichte der USA die Welt. Heute, 25 Jahre später, erinnern die Vereinigten Staaten und zahlreiche Länder an die Opfer jenes Tages, dessen Folgen die internationale Politik und Sicherheitsarchitektur bis heute prägen.
Am Morgen des 11. September entführten Terroristen des islamistischen Netzwerks Al-Qaida vier Passagierflugzeuge. Zwei Maschinen wurden in die Türme des World Trade Centers in New York gesteuert. Um 8.46 Uhr traf das erste Flugzeug den Nordturm, um 9.03 Uhr das zweite den Südturm. Wenig später stürzten beide Wolkenkratzer ein.
Ein drittes entführtes Flugzeug schlug in das Pentagon bei Washington ein. Die vierte Maschine, United-Airlines-Flug 93, stürzte nahe Shanksville in Pennsylvania ab, nachdem Passagiere versucht hatten, die Kontrolle über das Flugzeug zurückzugewinnen.
Bei den Anschlägen kamen 2.977 Menschen aus mehr als 90 Ländern ums Leben – die 19 Attentäter nicht mitgerechnet. Tausende weitere Menschen wurden verletzt. Unter den Toten befanden sich zahlreiche Feuerwehrleute, Polizisten und andere Rettungskräfte, die in die brennenden Türme geeilt waren, um Menschen zu retten.
Die Bilder der einstürzenden Zwillingstürme gingen um die Welt und haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Die Anschläge führten zum von den USA ausgerufenen „Krieg gegen den Terror“, zum Militäreinsatz in Afghanistan und zu weitreichenden Veränderungen bei Sicherheitsmaßnahmen, Geheimdiensten und im internationalen Flugverkehr.
25 Jahre nach 9/11 steht jedoch vor allem das Gedenken an die Opfer im Mittelpunkt. Aus einem gewöhnlichen Dienstagmorgen wurde innerhalb weniger Stunden ein Tag, der die Welt veränderte – und dessen Folgen ein Vierteljahrhundert später noch immer spürbar sind.