Schwere Regenfälle haben Teile des berühmten Grand Canyon in den USA überflutet. Der normalerweise deutlich ruhigere Bright Angel Creek verwandelte sich innerhalb kurzer Zeit in einen reißenden Strom.
Die Wassermassen waren so stark, dass nach den vorliegenden Informationen sogar Teile von Gebäuden mitgerissen wurden. Wanderer filmten, wie Trümmer durch die Fluten an ihnen vorbeitrieben.
Besonders dramatisch: Menschen werden noch vermisst. Wie viele Personen betroffen sind, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor.
Die Rettungskräfte brachten zahlreiche Besucher aus dem gefährdeten Gebiet. Dutzende Menschen mussten ausgeflogen werden, weil Wege durch die Überschwemmungen nicht mehr sicher passierbar waren.
Der Grand Canyon gehört zu den bekanntesten Natur- und Touristenzielen der USA. Gerade in den engen Seitentälern können starke Regenfälle besonders gefährlich werden, wenn Bäche innerhalb kürzester Zeit stark anschwellen.
Wie groß die Schäden sind und was mit den noch vermissten Menschen geschehen ist, ist bislang nicht bekannt. Die Rettungs- und Suchmaßnahmen dauern an.