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Windpark Bagband II baut Schulden ab und stärkt Liquidität

geralt (CC0), Pixabay

Die Windpark Bagband II GmbH & Co. KG mit Sitz in Großefehn hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Die Bilanz zeigt einen weiteren Abbau der Verbindlichkeiten sowie eine verbesserte Liquiditätslage, während das Anlagevermögen durch planmäßige Abschreibungen zurückging.

Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von 9,72 Millionen Euro auf 8,72 Millionen Euro. Das Anlagevermögen sank von 8,64 Millionen Euro auf 7,40 Millionen Euro. Ursache hierfür sind vor allem die regulären Abschreibungen auf die Windenergieanlagen sowie auf immaterielle Vermögensgegenstände. Die Finanzanlagen legten dagegen leicht auf rund 589.000 Euro zu.

Positiv entwickelte sich das Umlaufvermögen. Es stieg von rund 604.000 Euro auf 864.000 Euro. Besonders deutlich erhöhten sich die liquiden Mittel: Der Kassen- und Bankbestand wuchs von knapp 133.000 Euro auf mehr als 404.000 Euro. Gleichzeitig gingen die Forderungen leicht auf rund 460.000 Euro zurück.

Auf der Passivseite blieb das Eigenkapital mit 500.000 Euro unverändert. Die Rückstellungen erhöhten sich moderat von 229.000 Euro auf 263.000 Euro.

Die Gesamtverbindlichkeiten wurden dagegen um mehr als eine Million Euro reduziert. Sie sanken von knapp 9,0 Millionen Euro auf rund 7,95 Millionen Euro. Davon entfallen rund 3,28 Millionen Euro auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, nachdem dieser Betrag im Vorjahr noch bei rund 3,67 Millionen Euro gelegen hatte. Knapp vier Millionen Euro der Verbindlichkeiten sind kurzfristig fällig, rund 4,03 Millionen Euro haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Davon laufen rund 1,81 Millionen Euro erst nach mehr als fünf Jahren aus.

Die Bankdarlehen sind umfangreich besichert. Als Sicherheiten dienen unter anderem die Windenergieanlagen selbst, Dienstbarkeiten auf den Grundstücken sowie die Abtretung von Ansprüchen aus Stromerlösen, Betriebsführungs-, Wartungs- und Versicherungsverträgen.

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr – abgesehen von der Geschäftsführung – keine Arbeitnehmer. Die Geschäfte werden von der persönlich haftenden Gesellschafterin geführt.

Insgesamt vermittelt der Jahresabschluss den Eindruck einer wirtschaftlich stabilen Entwicklung. Trotz der erwartbaren Wertminderungen im Anlagevermögen konnte der Windpark seine Verschuldung spürbar reduzieren und gleichzeitig seine Liquiditätsreserven deutlich ausbauen. Damit verbesserte sich die finanzielle Ausgangslage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2025.

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