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Bootsunglück nahe der Freiheitsstatue: Frau und Baby sterben – Bootsführer festgenommen

Clker-Free-Vector-Images (CC0), Pixabay

13 Anklagepunkte wegen rücksichtsloser Gefährdung

Nach dem tödlichen Bootsunglück nahe der Freiheitsstatue in New York ist der 46 Jahre alte Bootsführer festgenommen worden. Nach Angaben der New Yorker Polizei muss sich der Mann wegen 13 Fällen von rücksichtsloser Gefährdung verantworten.

Bei dem Unglück am Samstagabend waren eine 27-jährige Frau und ein fünf Monate altes Mädchen ums Leben gekommen. Zwölf weitere Menschen konnten aus dem Wasser gerettet werden.

Große Rettungsaktion im New Yorker Hafen

Gegen 22.25 Uhr Ortszeit ging bei der Polizei ein Notruf über ein gekentertes Boot in der Nähe von Liberty Island ein. Noch bevor die Einsatzkräfte eintrafen, rettete die Besatzung eines anderen Bootes zwölf Menschen aus dem Wasser.

An der anschließenden Rettungsaktion beteiligten sich unter anderem zwei Boote der US-Küstenwache, vier Feuerwehrboote, zwei Polizeiboote sowie ein Polizeihubschrauber.

Polizeitaucher entdeckten später die 27-jährige Frau und das fünf Monate alte Kind im Wasser. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht, konnten jedoch nicht mehr gerettet werden.

Die geretteten Personen befinden sich nach Angaben der Küstenwache in stabilem Zustand.

Ursache des Unglücks noch ungeklärt

Warum das Boot nahe der weltberühmten Freiheitsstatue kenterte, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Auch die Namen der Opfer und der übrigen Passagiere wurden bislang nicht veröffentlicht.

Zusätzlich untersucht die US-Küstenwache, ob das Boot möglicherweise illegal für kommerzielle Fahrten eingesetzt wurde.

Als illegale Charterfahrt gilt in den USA unter anderem der gewerbsmäßige Transport von Passagieren, wenn vorgeschriebene Genehmigungen, Sicherheitsausrüstung oder notwendige Inspektionsnachweise fehlen.

Küstenwache dankt den Rettern

Die US-Küstenwache würdigte besonders den schnellen Einsatz der beteiligten Rettungsorganisationen und der Besatzung des zufällig in der Nähe befindlichen Bootes.

Kapitänin Doreen McCarthy erklärte, man sei für das schnelle und mutige Handeln aller beteiligten Einsatzkräfte und Helfer außerordentlich dankbar.

Die Ermittlungen zu dem tödlichen Bootsunglück dauern an.

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