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BaFin warnt vor Michael Seidel Finanzvermittlung – Tages- und Festgeldangebote ohne Erlaubnis

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor Michael Seidel Finanzvermittlung und der Internetseite michael-seidel.com. Nach Erkenntnissen der Finanzaufsicht werden dort Tages- und Festgeldanlagen ohne die erforderliche Erlaubnis angeboten.

Die Warnung betrifft außerdem E-Mails von der Adresse kontakt@michael-seidel.com sowie weitere ähnlich lautende E-Mail-Adressen. Die BaFin veröffentlichte ihre Warnung am 7. August 2026.

Tages- und Festgeldanlagen ohne BaFin-Erlaubnis

Nach Angaben der Finanzaufsicht treten die Betreiber der Website und die Versender der entsprechenden E-Mails unter der Bezeichnung Michael Seidel Finanzvermittlung auf. Über diesen Namen werden Verbrauchern Tages- und Festgeldanlagen angeboten.

Für entsprechende erlaubnispflichtige Bankgeschäfte beziehungsweise Finanzdienstleistungen ist in Deutschland eine Genehmigung erforderlich. Eine solche Erlaubnis liegt für die von der BaFin beanstandeten Angebote nicht vor.

Die Behörde stützt ihre Veröffentlichung auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG).

Besondere Vorsicht bei vermeintlich sicheren Geldanlagen

Tages- und Festgeld gelten grundsätzlich als vergleichsweise leicht verständliche Anlageformen. Gerade deshalb werden vermeintliche Festgeldangebote immer wieder für Betrugsversuche eingesetzt. Verbraucher werden beispielsweise mit attraktiven Zinssätzen angesprochen und anschließend aufgefordert, größere Beträge auf vorgegebene Konten zu überweisen.

Eine professionell gestaltete Internetseite, deutschsprachige Ansprechpartner oder seriös wirkende Vertragsunterlagen sind dabei kein Beweis dafür, dass ein Anbieter tatsächlich zugelassen ist.

Vor einer Überweisung sollte deshalb geprüft werden, welches Unternehmen tatsächlich Vertragspartner ist und ob dieses über die erforderliche Erlaubnis verfügt.

BaFin warnt gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden

Die BaFin weist gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt und den Landeskriminalämtern auf die Gefahren des Finanzbetrugs im Internet hin. Verbraucher sollten insbesondere bei unverlangt zugesandten Geldanlageangeboten vorsichtig sein und die Angaben zum Anbieter unabhängig überprüfen.

Dies gilt auch dann, wenn ein Angebot mit besonders attraktiven Zinsen oder vermeintlich bekannten Banken und Anlageprodukten wirbt.

Fazit

Die BaFin warnt vor der Website michael-seidel.com, der E-Mail-Adresse kontakt@michael-seidel.com und vergleichbaren E-Mail-Adressen. Nach Erkenntnissen der Behörde werden unter dem Namen Michael Seidel Finanzvermittlung Tages- und Festgeldanlagen ohne die erforderliche Erlaubnis angeboten. Anleger sollten daher keine Gelder überweisen, bevor die Identität und aufsichtsrechtliche Zulassung des tatsächlichen Anbieters zweifelsfrei geklärt sind.

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