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Kleine Küchentipps

garten-gg (CC0), Pixabay

Wie lange sind getrocknete Pilze haltbar?

Getrocknete Pilze können bei richtiger Lagerung mehrere Jahre haltbar sein, ohne dass ihre Qualität deutlich nachlässt.

Voraussetzung ist, dass sie:

  • luftdicht verschlossen aufbewahrt werden,
  • trocken gelagert werden,
  • vor Feuchtigkeit geschützt sind.

Gelangen die Pilze mit Feuchtigkeit in Kontakt, können sie schimmeln und sollten dann nicht mehr verzehrt werden.

Ein dumpfer oder muffiger Geruch ist ein deutliches Warnzeichen für Schimmel. Dagegen ist ein grauer Belag meist unbedenklich – dabei handelt es sich häufig um auskristallisierte Mineralstoffe und nicht um Schimmel.

Worauf Sie bei der Zubereitung achten sollten

Getrocknete Pilze können bei unsachgemäßer Verarbeitung mit Salmonellen belastet sein. Deshalb empfiehlt es sich:

  • die Pilze nur kurz einzuweichen,
  • sie nicht über Nacht in lauwarmem Wasser liegen zu lassen,
  • die eingeweichten Pilze anschließend mindestens 10 Minuten bei 80 Grad Celsius oder höher zu erhitzen. Dadurch werden mögliche Krankheitserreger zuverlässig abgetötet.

Mit diesen Maßnahmen lassen sich getrocknete Pilze sicher genießen.

 

Wie erkenne ich unbehandelte Zitronen?

Wer die Schale von Zitronen zum Backen oder Garnieren verwenden möchte, sollte besonders auf die Herkunft und Kennzeichnung achten.

Bio-Zitronen sind die beste Wahl. Im ökologischen Anbau sind sowohl chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel während des Anbaus als auch Konservierungsmittel nach der Ernte nicht erlaubt. Deshalb eignen sich Bio-Zitronen besonders gut für die Verwendung der Schale.

Bei konventionell angebauten Zitronen werden häufig Pflanzenschutzmittel während des Anbaus sowie Konservierungsmittel nach der Ernte eingesetzt. Schalenbehandlungsmittel wie Thiabendazol, Imazalil oder Orthophenylphenol müssen zwar gekennzeichnet werden, der Hinweis „Schale nach der Ernte behandelt“ oder die Angabe der verwendeten Stoffe ist jedoch oft nur klein auf der Verpackung zu finden.

Eine besonders leuchtende Farbe und eine stark glänzende Schale können ebenfalls darauf hindeuten, dass die Früchte nach der Ernte behandelt wurden.

Die Kennzeichnung „Schale nach der Ernte unbehandelt“ bedeutet lediglich, dass keine Konservierungsmittel auf die Schale aufgebracht wurden. Sie sagt jedoch nichts darüber aus, welche Pflanzenschutzmittel während des Anbaus verwendet wurden.

Unabhängig von der Herkunft gilt: Zitrusfrüchte sollten vor dem Verzehr oder der Verwendung der Schale gründlich mit warmem Wasser gewaschen und anschließend abgetrocknet werden.

 

Ist Bohnenwasser giftig?

Das hängt davon ab, um welches Bohnenwasser es sich handelt.

Kochwasser von frischen grünen Bohnen sollte nicht verwendet, sondern nach dem Kochen weggegossen werden. Der Grund: Rohe grüne Bohnen enthalten den giftigen Stoff Phasin, der Übelkeit, Erbrechen und andere Beschwerden verursachen kann. Zwar wird Phasin durch 10 bis 15 Minuten Kochen in sprudelndem Wasser unschädlich gemacht, dennoch empfiehlt es sich, das Kochwasser vorsichtshalber zu entsorgen.

Anders ist es bei der Lake von Bohnen aus der Konservendose, etwa bei Kidneybohnen. Diese Flüssigkeit ist nicht giftig. Sie enthält jedoch sogenannte Mehrfachzucker, die bei empfindlichen Menschen Blähungen verursachen können.

Wer darauf empfindlich reagiert, sollte die Bohnen vor der Verwendung unter fließendem Wasser abspülen und die Lake wegschütten. Wer keine Probleme mit Blähungen hat, kann die Flüssigkeit nach Geschmack auch mitverwenden.

Kurz zusammengefasst:

  • Kochwasser von frischen grünen Bohnen: Wegschütten.
  • Lake aus Bohnenkonserven: Nicht giftig, kann aber Blähungen fördern. Empfindliche Personen sollten die Bohnen abspülen.
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