Verbraucher sollten derzeit besonders vorsichtig sein, wenn sie Zahlungsaufforderungen der angeblichen YU CETINTAS INKASSO erhalten. In den Schreiben werden vermeintliche offene Forderungen geltend gemacht und die Empfänger aufgefordert, den geforderten Betrag auf Bankkonten in Norwegen zu überweisen.
Nach den vorliegenden Informationen verwenden die mutmaßlichen Betrüger unter anderem folgende Bankverbindungen:
- Anbieter: YU CETINTAS INKASSO
- Angegebene Anschrift: Richmondstraße 6, 50667 Köln
- IBAN: NO77 3209 4145 669
- IBAN: NO22 1254 0560 933
- Empfänger der Überweisung: Cetintas YU
Verbraucher sollten keine Überweisungen auf diese Konten vornehmen, solange die geltend gemachte Forderung nicht eindeutig geprüft und ihre Berechtigung nachgewiesen wurde.
Betrügerische Inkassoschreiben gehören zu den häufigsten Betrugsmaschen. Die Täter setzen ihre Opfer häufig mit kurzen Zahlungsfristen, angeblichen Mahngebühren und der Androhung gerichtlicher Schritte oder negativer Schufa-Einträge unter Druck. Ziel ist es, Betroffene zu einer vorschnellen Zahlung zu bewegen.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn die Forderung nicht nachvollziehbar ist, kein Vertragsverhältnis besteht oder die Zahlung auf ein ausländisches Konto erfolgen soll. Auch ungewöhnliche Zahlungsempfänger oder widersprüchliche Unternehmensangaben sind deutliche Warnsignale für einen möglichen Betrugsversuch.
Wer ein entsprechendes Schreiben erhält, sollte die Forderung sorgfältig prüfen und sich im Zweifel an eine Verbraucherzentrale oder einen Rechtsanwalt wenden. Ohne eindeutigen Nachweis der Forderung sollte keine Zahlung erfolgen.
Wer bereits Geld auf eines der genannten Konten überwiesen hat, sollte umgehend seine Bank informieren und prüfen lassen, ob die Überweisung noch gestoppt oder zurückgerufen werden kann. Zudem empfiehlt sich eine Strafanzeige bei der Polizei, damit die Täter ermittelt und weitere Verbraucher vor finanziellen Schäden geschützt werden können.