Die 134. WestWind Windpark GmbH & Co. KG mit Sitz in Kirchdorf hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht. Wie mehrere Gesellschaften der WestWind-Gruppe setzt auch dieses Unternehmen den Abbau seiner Darlehensverbindlichkeiten fort. Gleichzeitig verringerte sich die Bilanzsumme aufgrund der planmäßigen Abschreibungen auf die Windenergieanlagen.
Die Bilanzsumme sank zum 31. Dezember 2024 von 4,38 Millionen Euro auf 3,93 Millionen Euro. Das Anlagevermögen reduzierte sich von 3,50 Millionen Euro auf 3,14 Millionen Euro, was im Wesentlichen auf die regulären Abschreibungen der Windenergieanlagen zurückzuführen ist.
Das Eigenkapital blieb unverändert bei 450.000 Euro. Das eingeforderte Kommanditkapital beträgt weiterhin 450.000 Euro. Darüber hinaus bestehen nicht eingeforderte Kapitaleinlagen der Kommanditisten von 1,05 Millionen Euro.
Die Verbindlichkeiten gingen im Berichtsjahr von 3,67 Millionen Euro auf 3,34 Millionen Euro zurück. Davon entfallen 369.655 Euro auf kurzfristige und 2,97 Millionen Euro auf langfristige Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren belaufen sich auf 1,64 Millionen Euro. Die Darlehen sind durch umfangreiche Sicherheiten, insbesondere Pfandrechte an den Windenergieanlagen, abgesichert.
Deutlich reduziert wurden auch die Rückstellungen, die von 126.378 Euro auf 28.267 Euro sanken.
Das Umlaufvermögen verringerte sich auf 779.447 Euro. Die Forderungen gingen von 557.128 Euro auf 476.465 Euro zurück. Darin enthalten sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 296.136 Euro. Die liquiden Mittel blieben mit 302.983 Euro nahezu konstant.
Wie bei den übrigen Gesellschaften der Unternehmensgruppe beschäftigt die 134. WestWind Windpark GmbH & Co. KG keine eigenen Mitarbeiter. Die Geschäftsführung erfolgt durch die Westwind Verwaltungs GmbH.
Für den späteren Rückbau der Windenergieanlage besteht eine Bankbürgschaft über 149.000 Euro. Gleichzeitig weist die Gesellschaft darauf hin, dass Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 3,30 Millionen Euro durch Pfandrechte oder vergleichbare Sicherheiten abgesichert sind.
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften für Kleinstkapitalgesellschaften erstellt und am 20. Januar 2026 festgestellt.