Die Windpark Breitenburg GmbH & Co. KG hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Die Bilanz zeigt ein vergleichsweise kleines, strukturell aber stabiles Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien – allerdings mit rückläufigem Eigenkapital und weiterhin relevanten Verbindlichkeiten.
Die Bilanzsumme liegt zum 31. Dezember 2025 bei rund 336.805 Euro und damit nahezu auf Vorjahresniveau. Größere Veränderungen auf der Aktivseite sind nicht erkennbar. Das Vermögen der Gesellschaft besteht vollständig aus Umlaufvermögen.
Auffällig ist jedoch der Rückgang des Eigenkapitals. Dieses sank von rund 135.739 Euro auf nunmehr etwa 127.338 Euro. Damit verringerte sich die Eigenkapitalbasis innerhalb eines Jahres um mehr als 8.000 Euro.
Ein solcher Rückgang kann auf Verluste, Entnahmen oder andere Ergebnisbelastungen hinweisen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung wurden in den veröffentlichten Bilanzdaten allerdings nicht gemacht.
Trotz der rückläufigen Eigenkapitalentwicklung verfügt die Gesellschaft weiterhin über eine vergleichsweise solide Eigenkapitalquote. Das Eigenkapital deckt rund ein Drittel der Bilanzsumme ab, was im Bereich projektbezogener Windparkgesellschaften grundsätzlich keine ungewöhnlich schwache Struktur darstellt.
Die Verbindlichkeiten stiegen leicht von rund 204.044 Euro auf etwa 208.067 Euro an. Sämtliche Verbindlichkeiten weisen dabei eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Langfristige Verbindlichkeiten werden nicht ausgewiesen.
Die Rückstellungen bleiben mit 1.400 Euro auf niedrigem Niveau und spielen für die Gesamtbilanz kaum eine wesentliche Rolle.
Insgesamt vermittelt der Jahresabschluss der Windpark Breitenburg GmbH & Co. KG das Bild einer vergleichsweise kleinen Windparkgesellschaft mit überschaubarer Bilanzstruktur und begrenzter wirtschaftlicher Dynamik.
Der Rückgang des Eigenkapitals sollte jedoch beobachtet werden, insbesondere falls sich dieser Trend in den kommenden Geschäftsjahren fortsetzt. Gleichzeitig deutet die insgesamt stabile Bilanzsumme darauf hin, dass aktuell keine akuten finanziellen Verwerfungen erkennbar sind.
Wie bei vielen kleineren Gesellschaften im Bereich Windenergie bleibt die wirtschaftliche Entwicklung stark abhängig von Faktoren wie Stromerträgen, Netzsituation, Wartungskosten, regulatorischen Rahmenbedingungen und möglichen Erlösen aus Einspeisung oder Redispatch-Maßnahmen.
Der Jahresabschluss wurde am 22. April 2026 festgestellt. Geschäftsführerin der Gesellschaft ist Gabriele Schmidt, Geschäftsführer ist Christian Stöterau.