Im Insolvenzverfahren der Northern-Lights GmbH mit Sitz am Salzufer 15 in 10587 Berlin kommt es Anfang Juni zu einem entscheidenden Termin über die Zukunft des Unternehmens. Das Amtsgericht Charlottenburg setzte im Verfahren mit dem Aktenzeichen 3610 IN 172/25 einen Erörterungs- und Abstimmungstermin über den vorgelegten Insolvenzplan auf den 3. Juni 2026 fest.
Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Handelsregisternummer HRB 270739 eingetragen. Geschäftsführer ist Philipp Abromeit.
Laut Gerichtsbeschluss sollen an diesem Termin nachträglich angemeldete Forderungen geprüft sowie über den Insolvenzplan abgestimmt werden. Die Schuldnerin hatte den Plan in einer überarbeiteten Fassung vom 29. April 2026 vorgelegt. Neben den Gläubigern werden auch der Sachwalter, die Gesellschaft selbst und deren Gesellschafter geladen.
Die Northern-Lights GmbH ist in Berlin im Bereich Medien, Kreativwirtschaft und digitale Produktionen tätig. Nach außen trat das Unternehmen insbesondere im Umfeld moderner Content-Produktionen, Film- und Medienprojekte sowie kreativer Marken- und Kommunikationsformate auf. Der Firmenname „Northern Lights“ wurde dabei im Zusammenhang mit Produktions- und Kreativdienstleistungen genutzt.
Mit der Vorlage eines Insolvenzplans verfolgt das Unternehmen offenbar das Ziel einer Sanierung statt einer Zerschlagung. Insolvenzpläne dienen dazu, gemeinsam mit Gläubigern eine Fortführungslösung zu entwickeln. Möglich sind dabei etwa Forderungsverzichte, neue Finanzierungsmodelle oder strukturelle Änderungen innerhalb des Unternehmens.
Das Gericht weist ausdrücklich darauf hin, dass die Schuldnerin den Insolvenzplan im Abstimmungstermin noch ändern darf. Über einen angepassten Plan kann sogar unmittelbar im selben Termin abgestimmt werden. Für Gläubiger ist der Termin daher von zentraler Bedeutung, da dort über die wirtschaftliche Zukunft der Gesellschaft entschieden werden könnte.