Die P7 GmbH & Co. KG mit Sitz in der Bessemerstraße 82, 12103 Berlin ist insolvenzrechtlich gescheitert. Das Amtsgericht Charlottenburg wies den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 5. Mai 2026 mangels Masse ab.
Das Verfahren wurde unter dem Aktenzeichen 3615 IN 11719/25 geführt. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRA 61648 registriert.
Gläubigerantrag ohne Erfolg
Anders als bei vielen Eigenanträgen wurde das Verfahren hier auf Antrag einer Gläubigerin eingeleitet. Das Gericht kam jedoch zu dem Ergebnis, dass das vorhandene Vermögen der Gesellschaft nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Deshalb wurde kein reguläres Insolvenzverfahren eröffnet.
Vertreten wird die Gesellschaft durch die persönlich haftende Gesellschafterin Pangea Projektentwicklung GmbH, deren Geschäftsführerin Farina Bohrer ist.
Hinweise auf Projektentwicklungsstruktur
Bereits die gesellschaftsrechtliche Struktur und der Name der Komplementärgesellschaft deuten auf einen Hintergrund im Bereich Immobilien- oder Projektentwicklung hin. Konkrete Angaben zum operativen Geschäft enthält die Bekanntmachung jedoch nicht.
Typische Folgen der Abweisung
Eine Abweisung mangels Masse nach § 26 InsO gilt regelmäßig als Zeichen einer wirtschaftlich vollständig ausgezehrten Gesellschaft. Häufig folgen:
- die Eintragung der Vermögenslosigkeit,
- die spätere Löschung im Handelsregister,
- sowie mögliche Haftungsprüfungen gegen Verantwortliche.
Für Gläubiger bestehen in solchen Fällen meist nur geringe Chancen auf eine Befriedigung offener Forderungen.