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FMA-LI warnt: Betrüger klonen Novum Asset Management – Anleger im Visier

Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Die Finanzaufsicht Liechtensteins warnt eindringlich vor einer neuen Betrugsmasche im Finanzbereich. Im Zentrum steht dabei die missbräuchliche Nutzung des Namens der Novum Asset Management AG, um Anleger gezielt zu täuschen.

Nach Angaben der Finanzmarktaufsicht (FMA) kursieren aktuell gefälschte Schreiben, die den Eindruck erwecken sollen, sie stammten von dem seriösen Unternehmen mit Sitz in Vaduz. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine gezielte Täuschung mit betrügerischer Absicht.

Täuschend echt – aber komplett gefälscht

Die Betrüger nutzen:

  • Logo und Adresse der echten Firma
  • professionell wirkende Schreiben
  • scheinbar legitime Kommunikationswege

Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen und Betroffene zu Handlungen zu bewegen, die ihnen finanziell schaden können – etwa Überweisungen oder Vertragsabschlüsse.

Besonders perfide: Auch eine eigene Website wird eingesetzt, um den Anschein eines echten Finanzdienstleisters zu verstärken.

Diese Plattformen stehen im Fokus

Die FMA stellt klar, dass keinerlei Verbindung besteht zwischen der echten Novum Asset Management AG und folgenden Akteuren:

  • Website: novum-capital.com
  • Firmenbezeichnungen wie „Nuvum Capital Services AG“ oder „Novum Investment Management Ltd“
  • E-Mail-Adressen wie privat@novum-investment.li oder .gb

Es handelt sich dabei um klassische Clone-Firm-Strukturen – also Betrugsmodelle, bei denen echte Unternehmen kopiert werden.

Warum diese Masche so gefährlich ist

Clone-Firm-Betrug gehört zu den effektivsten Methoden im Anlagebetrug:

  • Seriöse Firmennamen schaffen Vertrauen
  • Anleger prüfen oft nur oberflächlich
  • Kommunikation wirkt professionell und glaubwürdig

Gerade unerfahrene Anleger oder Personen, die gezielt angesprochen werden, laufen Gefahr, auf diese Täuschung hereinzufallen.

Was Betroffene jetzt beachten sollten

Die Aufsicht empfiehlt:

  • Keine Zahlungen an unbekannte Anbieter leisten
  • Kontaktdaten immer über offizielle Register prüfen
  • bei Zweifel direkt beim echten Unternehmen nachfragen
  • verdächtige Schreiben sofort melden

Fazit

Der aktuelle Fall zeigt einmal mehr, wie professionell Anlagebetrug inzwischen organisiert ist. Selbst etablierte Finanzunternehmen werden gezielt kopiert, um Anleger in die Falle zu locken.

Wer investieren möchte, sollte daher nicht nur auf Namen achten – sondern auf überprüfbare Fakten. Denn im Zweifel gilt:

Was seriös aussieht, kann genau das Gegenteil sein.

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