Im Insolvenzeröffnungsverfahren mit dem Aktenzeichen 67g IN 355/25 hat das Amtsgericht Hamburg am 18.03.2026 zwei wesentliche Entscheidungen getroffen:
Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen
Die zuvor am 19.11.2025 angeordneten Sicherungsmaßnahmen wurden mit Beschluss vom 18.03.2026 aufgehoben.
Abweisung des Insolvenzantrags
Der am 12.11.2025 eingegangene Eigenantrag der Schuldnerin auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde ebenfalls mit Beschluss vom 18.03.2026 mangels Masse gemäß § 26 Abs. 1 InsO abgewiesen.
Betroffenes Unternehmen
Die Entscheidung betrifft die Netzwerk Mitte HCS Gesellschaft Personalberatung mbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 194879.
Sitz des Unternehmens war zuletzt Am Sandtorkai 39, 20457 Hamburg.
Geschäftsführer ist Herr Sebastian Lazay.
Der Geschäftszweck umfasst insbesondere:
- Unternehmensberatung
- Personal- und Organisationsberatung
- Vermittlung von Fach- und Führungskräften
Rechtliche Einordnung
Die Abweisung mangels Masse bedeutet, dass das vorhandene Vermögen der Gesellschaft nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Infolgedessen:
- wird kein Insolvenzverfahren eröffnet,
- enden die zuvor angeordneten Sicherungsmaßnahmen,
- und es besteht regelmäßig das Risiko einer Löschung der Gesellschaft aus dem Handelsregister wegen Vermögenslosigkeit.
Diese Entscheidung markiert faktisch das Ende der operativen und rechtlichen Abwicklungsmöglichkeiten im Rahmen eines Insolvenzverfahrens.