Der Jahresabschluss der Windpark Mainz-Hechtsheim Beteiligungs GmbH mit Sitz in Bremen zeigt für das Geschäftsjahr 2024 eine vergleichsweise kleine, auf Beteiligungen ausgerichtete Unternehmensstruktur. Die Gesellschaft hält überwiegend Finanzanlagen und weist insgesamt nur geringe operative Aktivitäten auf.
Vermögensstruktur nahezu vollständig aus Finanzanlagen
Zum 31. Dezember 2024 beträgt die Bilanzsumme rund 888.463 Euro und liegt damit unter dem Vorjahreswert von etwa 940.447 Euro.
Der Großteil des Vermögens entfällt auf Finanzanlagen in Höhe von 869.703 Euro. Dabei handelt es sich um Beteiligungen, die zu Anschaffungskosten bewertet werden. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr deutet darauf hin, dass Beteiligungswerte reduziert oder teilweise abgeschrieben wurden.
Das Umlaufvermögen ist vergleichsweise gering. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände belaufen sich auf 6.926 Euro, während die liquiden Mittel bei 11.834 Euro liegen.
Eigenkapital weiterhin dominierend
Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 881.195 Euro. Es setzt sich aus einem gezeichneten Kapital von 25.000 Euro sowie einer Kapitalrücklage von 858.138 Euro zusammen.
Im Geschäftsjahr 2024 entstand jedoch ein Bilanzverlust von rund 1.943 Euro, nachdem im Vorjahr noch kein Verlust ausgewiesen wurde. Insgesamt bleibt die Eigenkapitalbasis dennoch sehr hoch und deckt nahezu die gesamte Bilanzsumme.
Nur geringe Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind sehr niedrig und betragen lediglich 1.785 Euro. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Zusätzlich bestehen Rückstellungen von rund 5.483 Euro, die vor allem für zukünftige Verpflichtungen oder Abschlusskosten gebildet wurden.
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde im Berichtsjahr von Andy Bädeker, Uwe de Vries und Olaf Nicolaisen wahrgenommen.
Bewertung aus Anlegersicht
Die Windpark Mainz-Hechtsheim Beteiligungs GmbH fungiert vor allem als Beteiligungsgesellschaft und nicht als operativer Betreiber eines Windparks. Der größte Teil des Vermögens besteht aus langfristigen Finanzanlagen.
Positiv ist die sehr hohe Eigenkapitalquote und die nahezu fehlende Verschuldung. Gleichzeitig zeigt der leichte Bilanzverlust, dass derzeit keine nennenswerten laufenden Gewinne generiert werden.
Die wirtschaftliche Entwicklung hängt daher maßgeblich davon ab, wie sich die gehaltenen Beteiligungen entwickeln und ob daraus künftig stabile Erträge oder Ausschüttungen entstehen.