Dark Mode Light Mode

Zeche geprellt in Graz: Jimi Blue Ochsenknecht akzeptiert Geldstrafe wegen Betrugs

succo (CC0), Pixabay

Der deutsche Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht muss wegen einer nicht bezahlten Restaurantrechnung eine Geldstrafe zahlen. Ein Strafbefehl des Amtsgerichts München über 80 Tagessätze wegen Betrugs ist inzwischen rechtskräftig geworden, bestätigte ein Gerichtssprecher.

Auslöser des Verfahrens war eine offene Rechnung in Höhe von rund 1.900 Euro für Essen und Getränke in zwei Lokalen in der österreichischen Stadt Graz. Nach Medienberichten handelte es sich dabei um Besuche im asiatischen Restaurant „Miss Cho“ sowie in der Cocktailbar „Katze Katze“, die beide zur Grazer Aiola-Gruppe gehören.

Rechnung aus Restaurant und Bar

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Schauspieler im März 2022 in den beiden Lokalen konsumiert haben, ohne die Rechnung zu begleichen. Die Gesamtsumme belief sich demnach auf etwa 1.900 Euro.

Der Fall landete schließlich vor Gericht. Das Amtsgericht München erließ daraufhin einen Strafbefehl über 80 Tagessätze wegen Betrugs. Die genaue Höhe der Geldstrafe wurde zunächst nicht bekannt gegeben, da sie sich nach den persönlichen Einkommensverhältnissen richtet.

Strafbefehl inzwischen rechtskräftig

Ochsenknechts Verteidiger erklärte gegenüber Medien, man habe zunächst vorsorglich Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt. Grund dafür sei eine fehlerhafte Zustellung gewesen. Der Einspruch sei jedoch später zurückgenommen worden.

Damit wurde der Strafbefehl rechtskräftig. Laut Anwalt habe sich der Schauspieler entschieden, die Entscheidung zu akzeptieren, um die Angelegenheit endgültig abzuschließen.

Schauspieler äußert sich öffentlich

Der Schauspieler selbst meldete sich nach Bekanntwerden des Falls über ein Video auf Instagram zu Wort. Darin erklärte er, die offene Rechnung inzwischen längst beglichen zu haben.

Gleichzeitig räumte er Fehler ein und übernahm Verantwortung für sein Verhalten. „Ich habe in der Vergangenheit nicht alles richtig gemacht“, sagte Ochsenknecht. Aus diesem Grund habe er den Einspruch zurückgezogen und die Strafe akzeptiert.

Nach eigenen Angaben arbeitet der Schauspieler derzeit daran, sein Leben neu zu ordnen – sowohl beruflich als auch persönlich und finanziell.

Fall liegt mehrere Jahre zurück

Der Vorfall selbst liegt bereits einige Zeit zurück. Laut Medienberichten stammt die ursprüngliche Rechnung aus dem Jahr 2021 beziehungsweise aus einem Restaurantbesuch im März 2022. Erst später kam es zu dem strafrechtlichen Verfahren.

Die genaue Höhe der Tagessätze soll laut österreichischen Medien im „mittleren zweistelligen Bereich“ liegen. Damit könnte sich die Gesamtsumme der Geldstrafe auf mehrere tausend Euro belaufen.

Mit der akzeptierten Strafe gilt das Verfahren nun als abgeschlossen.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Umfrage zeigt deutlichen Imageverlust: Viele Österreicher sehen USA seit Trumps Amtsantritt kritischer

Next Post

Sprit-Schock an den Tankstellen: Dieselpreis knackt erstmals seit Monaten die Zwei-Euro-Marke