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Ryanair baut Angebot um – Rückzug aus Hamburg und Berlin geht weiter

mariko7 (CC0), Pixabay

Ryanair verlagert sein Deutschland-Geschäft weiter weg von großen Flughäfen. Für den Sommerflugplan 2026 kündigt der Billigflieger elf neue Strecken und rund 300.000 zusätzliche Sitzplätze an – vor allem ab kleineren Airports wie Niederrhein-Weeze, Memmingen, Bremen sowie mit Zuwächsen in Köln.

Gleichzeitig reduziert Ryanair das Angebot in Hamburg um 20 Prozent und in Berlin um 5 Prozent. Als Begründung nennt das Unternehmen zu hohe Flughafenentgelte, die aus Sicht der Airline die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen. Details zu konkreten gestrichenen oder neuen Routen wurden noch nicht genannt.

Unterm Strich bleibt das Ryanair-Angebot in Deutschland im Sommer unter dem Vorjahresniveau. Die jüngsten Zuwächse seien laut Airline eine Reaktion auf die für Juli beschlossene Senkung der Ticketsteuer, die Ryanair als „ersten Schritt“ begrüßt. Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Luftverkehrssteuer vollständig abzuschaffen und auch Gebühren für Flugsicherung und Passagierkontrollen zu senken.

Ryanair stellt im Gegenzug einen ambitionierten Ausbau in Aussicht: Bei weiteren Entlastungen wolle man das Passagieraufkommen in Deutschland auf 34 Millionen pro Jahr verdoppeln, 30 zusätzliche Flugzeuge stationieren (Investitionen von rund 3 Milliarden US-Dollar) und über 200 neue Strecken aufnehmen – verbunden mit der Aussicht auf rund 1.000 neue Arbeitsplätze an deutschen Flughäfen.

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